IG Metall kämpft um deutsche Opel-Werke

Die IG Metall will um den langfristigen Erhalt der deutschen Opel-Werke kämpfen
Die IG Metall will den Kahlschlag des Autobauers Opel nicht widerstandslos hinnehmen. Die Gewerkschaft könne mit dem Vorstand in eine «harte Auseinandersetzung» gehen, um alle Standorte in Deutschland zu erhalten
Eine entsprechende Erklärung gab der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild am Freitag im ZDF-«Morgenmagazin» ab. Opel hatte am Vortag beschlossen, die Produktion seines Erfolgsmodells Astra komplett ins günstigere Ausland zu verlegen. Die Konzernmutter General Motors und Opel versuchten, die Belegschaften der einzelnen Standorte gegeneinander auszuspielen, sagte Schild. Das werde die IG Metall nicht akzeptieren. «Keiner wird zulasten des anderen ausgelastet», sagte Schild, der auch Mitglied des Opel-Aufsichtsrates ist.
Für Schild ist Rüsselsheim das modernste und flexibelste Opelwerk in ganz Europa und hat als Stammsitz die höchste Bestandsgarantie. Doch auch eine Schließung von Bochum halte er für «betriebswirtschaftlichen Wahnsinn». Für die IG Metall sei es «völlig inakzeptabel», dass das Unternehmen derzeit keine Stellung zur Zukunft von Bochum beziehe.
Schild erneuerte die Forderung, dass Opel-Fahrzeuge nicht auf die europäischen Märkte begrenzt bleiben sollten. «Opel wird nicht da verkauft, wo andere Automobilhersteller gerade sich ‘ne goldene Nase verdienen, sondern auf den schwierigen europäischen Märkten.» Verluste müssten dann von der Mutter General Motors auch finanziert werden.
dpa
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Wörthersee 2012: VW beim 31. GTI-Treffen
Ein von VW-Azubis gestalteter Golf GTI ist der Hingucker beim GTI-Treffen am Wörthersee
Der “Black Dynamic” getaufte Golf GTI soll mit einem Farbkonzept in Schwarz und Rot sowie …
… einem 360 PS starken TSI-Motor überzeugen
Ein tiefergelegtes Sportfahrwerk gehört ebenfalls zum Ausstattungspaket des Unikats, …
… wie eine 1.800 Watt starke Soundanlage im Kofferraum des kompakten Sportlers
Der “Azubi Golf GTI 2012″ ist das mittlerweile fünfte Fahrzeugprojekt, das seine Premiere am Wörthersee feiert
Eine weitere Premiere ist die Designstudie Golf GTI ConceptWhite, die in „Oryxwhite matt”-Lackierung am VW-Stand steht
Ausnahmezustand am Wörthersee: Auch 2012 präsentiert VW zahlreiche Neuheiten beim GTI-Treffen. Darunter ein von Azubis gestalteter Golf GTI
Ein von VW-Azubis gestalteter Golf GTI ist der Hingucker beim GTI-Treffen am Wörthersee. Der Golf GTI Black Dynamic soll mit einem Farbkonzept in Schwarz und Rot sowie einem 360 PS starken TSI-Motor überzeugen. Ein tiefergelegtes Sportfahrwerk gehört ebenfalls zum Ausstattungspaket des Unikats, wie eine 1.800 Watt starke Soundanlage im Kofferraum des kompakten Sportlers. Der “Azubi Golf GTI 2012″ ist das mittlerweile fünfte Fahrzeugprojekt, das seine Premiere am Wörthersee feiert.
GTI-Treffen 2012: Rallye-Polo als Straßenversion mit 220 PS
Eine weitere Premiere ist die Designstudie Golf GTI ConceptWhite, die in „Oryxwhite matt”-Lackierung am VW-Stand steht. Der Polo R WRC steht auch als Street-Version am Wörthersee. Die 220 PS starke Studie gibt einen Ausblick auf eine straßentaugliche Version des Rallye-kleinen Sportlers. Der VW Polo R WRC Race wird dagegen an 2013 in der Rallye-WM auf Punktejagd gehen.
Ebenfalls beim Tuningtreffen zu sehen: der Scirocco Concept Blue und das bereits in Genf enthüllte Golf GTI Cabriolet mit 210 PS.
az
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Audi A8 hybrid im Fahrbericht
Beim A8 hybrid stand eine Optimierung des Verbrauchs im Vordergrund
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h
Landstraßentempo ist in 7,7 Sekunden erreicht
Preislich liegt der A8 hybrid bei 77.700 Euro
Aerodynamisch optimierte Alu-Räder
Elektrisch kommt der Hybrid bis zu drei Kilometer weit
Eine Bose-Anlage ist Serie
Als letzter der drei deutschen Premiumhersteller ist nun auch Audi mit einem Hybridmodell in der Luxusklasse vertreten
Ab Mai schließt der neue Audi A8 hybrid eine offene Flanke im Modellprogramm der Ingolstädter: Ein Hybrid fehlte den Audianern im Gegensatz zu BMW und Mercedes noch im Portfolio. Beim Blick auf die Technik des A8 hybrid wird klar, dass im Gegensatz zu manchem Konkurrenzmodell die Verbrauchsoptimierung im Vordergrund stand.
Die Basisarbeit übernimmt ein 211 PS leistender Zweiliter-Turbobenziner, der von einem 54-PS-Elektromotor unterstützt wird – dabei handelt es sich übrigens um das gleiche System wie im BMW ActiveHybrid 5. Dank einer Systemleistung von 245 PS geht es in der komfortablen Luxuslimousine flott voran, für den Sprint auf Tempo 100 soll der A8 7,7 Sekunden benötigen, der Vortrieb bei 235 km/h enden.
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Die beiden Motoren harmonieren bestens miteinander, nur das ungewohnte Vierzylindergeräusch im A8 wirkt zunächst etwas befremdlich. Elektrisch kommt der Hybrid bis zu drei km weit, bis maximal 100 km/h kann der E-Motor als alleinige Antriebsquelle fungieren – allerdings nur, wenn der Fahrer das Gaspedal streichelt.
Wer sportlicher unterwegs ist, kämpft mitunter mit Traktionsproblemen – auf den quattro-Antrieb verzichtet Audi im A8 hybrid. Mit positiven Auswirkungen auf den Verbrauch: Nur 6,3 l/100 km gibt Audi an, der Bordcomputer ermittelte nach unserer ersten Fahrt aber knapp zehn Liter.
Preislich rangiert der gut ausgestattete hybrid (LED-Scheinwerfer und Bose-Anlage Serie) bei happigen 77.700 Euro. Dann doch lieber zum 250-PS-TDI greifen. Der ist nicht nur günstiger (73.600 Euro), sparsamer und schneller, sondern hat auch Allrad und einen vollwertigen Kofferraum (510 statt 335 Liter).
Alexander Lidl
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Ford Focus ST / ST Turnier: Die Preise
Zu Preisen ab 27.950 Euro schickt Ford den kompakten Sportler Focus ST ab Juni ins Rennen. Für die Kombi-Version Turnier werden 950 Euro mehr fällig
Ab Ende Mai nimmt Ford Bestellungen für den neuen Focus ST entgegen. Die Sportversion des Kompaktklassemodells gibt es den Unternehmensangaben nach zu Preisen ab 27.950 Euro, als Kombi Turnier kostet der nachgeschärfte Focus 950 Euro mehr. Der Focus ST ist ausschließlich als Fünftürer erhältlich. Die Produktion soll Mitte Juni im Ford-Werk in Saarlouis beginnen.
Ford Focus ST: 2,0-Liter-Vierzylinder mit 250 PS
Für Vortrieb sorgt ein 2,0 Liter großer Vierzylinder-Benziner mit Direkteinspritzung. Obwohl das Aggregat gegenüber dem Vorgängermodell einen Zylinder weniger hat und der Hubraum um 0,5 Liter geschrumpft ist, leistet der Turbo mit 250 PS rund zehn Prozent mehr als früher. Das reicht aus, um die Limousine in 6,5 Sekunden auf 100 km/h und weiter bis auf 248 km/h zu beschleunigen, verspricht Ford. Der Normverbrauch soll bei 7,2 Litern liegen (CO2-Ausstoß: 169 g/km).
Optisch hebt sich der Focus ST vom Basismodell durch einen schwarzglänzenden Kühlergrill, spezielle Seitenschweller und einen Dachspoiler in Wagenfarbe ab. Am Heck sind ein Diffusor und eine Auspuffanlage mit mittig ausgerichtetem Doppelendrohr montiert.
Serienmäßig ist der Focus ST unter anderem mit Sportfahrwerk und -sitzen, CD-Radio mit USB-Schnittstelle, schlüssellosem Startsystem, ABS, abschaltbarem ESP und 18-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifendruckkontrolle ausgestattet. Mit zwei aufpreispflichtigen Lederpaketen inklusive Klimaanlage lässt sich der Innenraum aufwerten. Das höherwertige Leder-Exklusiv-Paket, mit dem die Limousine mindestens 31.450 Euro kostet, enthält neben achtfach verstellbaren und beheizten Sitzen vorne noch Bi-Xenon-Scheinwerfer sowie Tagfahr- und Heckleuchten mit LED-Technik.
Für ein Sicherheitspaket verlangt Ford 1200 Euro extra. Darin enthalten sind unter anderem Notbremsautomatik für die Stadt, Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner, Verkehrsschildererkennung, Totwinkelwarner sowie beheizbare Scheibenwaschdüsen.
dpa/az
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Test: BMW ActiveHybrid 5 (2012)
Unter der Haube des ActiveHybrid 5 steckt …
… ein Dreiliter-Turbo, unterstützt wird der Benziner von einem 54-PS-Synchronmotor
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h, Tempo 100 ist in 6 Sekunden erreicht
Preislich liegt der ActiveHybrid 5 bei 62.900 Euro
Der Laderaum schrumpfte wegen der Akkus um 145 auf 375 Liter
Cockpit mit Monitor welcher u.a. über den Fahrmodus informiert
Fahrmodus-Anzeige im Display
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Die nackten Zahlen klingen fast zu schön, um wahr zu sein: 340 PS, 250 km/h Spitze und dabei ein Verbrauch von nur 6,4 Litern pro 100 km (mit optionalen 18-Zöllern 6,8 l/100 km). Das Ganze serviert uns BMW im neuen ActiveHybrid 5. Unter der Haube steckt dabei der aus dem 535i bekannte Dreiliter-Turbo, unterstützt wird der Benziner von einem 54-PS-Synchronmotor, der in das Getriebegehäuse integriert ist.
E-Maschine sowie Automatik stammen von ZF und ergeben in Kombination mit dem Reihensechser eine souveräne Antriebseinheit. Damit fährt der 5er bis zu 60 km/h rein elektrisch und kommt bei einem Durchschnittstempo von 35 km/h maximal vier Kilometer weit, ohne einen Tropfen Sprit zu verbrauchen – sofern die Batterie voll geladen ist und der Fahrer das Gaspedal nur sanft betätigt.
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Trotz des enormen technischen Aufwands fällt das Ergebnis auf der Verbrauchsrunde enttäuschend aus. 11,0 Liter genehmigte sich der BMW ActiveHybrid 5 im Schnitt. Mitverantwortlich dafür ist das um 150 Kilogramm höhere Gewicht gegenüber dem 535i, stattliche 1.945 kg bringt der Bayer auf die Waage. Vom Zusammenspiel zwischen Verbrennungs- und E-Motor bekommt der Fahrer wenig mit, nur beim Anfahren wird der Benziner mit einem spürbaren Ruck hinzugeschaltet.
Zudem wechselt die Automatik auch bei diesem Benziner mit einer spürbaren Zugkraftunterbrechung die Gänge – ein Phänomen, das bei den Dieseln nicht auftritt. Bleibt noch die Frage, ob sich die 34 Zusatz-PS im Vergleich zum 535i zumindest bei der Beschleunigung auszahlen? Klare Antwort: nein. Mit gemessenen 6,0 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 liegt er ein Zehntel darüber. Der Aufpreis von 9.800 Euro (Grundpreis 62.900 Euro) gegenüber dem BMW 535i ist trotz der etwas besseren Ausstattung üppig.
Alexander Lidl
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