Die Fußball-Schande von Düsseldorf – Die Aussagen der Hertha
Die Verhandlung über das Skandal-Spiel ist vertagt!
Das Zittern um die Teilnahme an der Bundesliga-Saison 2012/13 geht weiter! Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC haben erst am Montag um 15 Uhr Gewissheit, wie sie für die nächste Spielzeit planen können.
Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz hat die Urteilsverkündung auf diesen Termin verschoben.
Das DFB-Sportgericht in Frankfurt verhandelte heute seit 13.30 Uhr über den Einspruch von Hertha gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels (2:2).
Um 19 Uhr wurden die Zeugenvernehmungen und Beweisaufnahme abgeschlossen. Danach zogen sich die DFB-Richter zur Beratung zurück.
Der Fall gerät zu einer Hängepartie. Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz sprach von einem „ungeheuren Zeitdruck” angesichts der Tatsache, dass die Bundesliga-Saison eigentlich längst abgeschlossen ist. Das Verfahren könnte sich noch in die ganze nächste Woche hineinziehen: Beide Clubs können nach einem Urteil in erster Instanz noch vor das DFB-Bundesgericht ziehen.
Weil Fortuna-Anhänger schon vor dem Abpfiff den Rasen stürmten, hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel für 21 Minuten unterbrochen. Als die Fans den Rasen wieder verlassen hatten, pfiff der Referee die Partie noch einmal für 93 Sekunden an. Einen Tag später legte die Hertha Einspruch ein. „Ein regulärer Spielbetrieb war für uns nicht mehr möglich”, begründete Manager Michael Preetz den Schritt.
Als Hauptzeuge bei der Verhandlung in der DFB-Zentrale trat Schiedsrichter Stark auf, der angab, nach dem Schlusspfiff von Spielern der Hertha massiv angegriffen worden zu sein. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer „Hetzjagd”. Gegen die Berliner Profis Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und Andre Mijatovic hat der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen eingeleitet. Diese Fälle standen aber nicht im Mittelpunkt der Sitzung am Freitag, sondern werden zu einem späteren Zeitpunkt behandelt.


Nach dem Skandal-Spiel
Schiri zeigt Spieler an!
+++ So lief die Verhandlung im Live-Ticker +++
19:09 Uhr: Plädoyer von Hertha-Anwalt Schickhardt
19:00 Uhr: Zeugenvernehmung und Beweisaufnahme wird geschlossen.
Hertha BSC stellt den Antrag auf die „Inaugenscheinnahme“ eines Videos vom Spiel. Das Gericht lehnt diesen Antrag ab, weil der Ablauf deutlich geschildert wurde. Düsseldorf widerspricht dem Antrag.
Hertha-Anwalt Schickardt beschreibt: Auf dem Video soll der Platzsturm zu sehen sein. Das Bedrängen von Spielern und Bengalos auf dem Mittelkreis und stellt einen Antrag, dass das Video zur Beweisaufnahme zugelassen wird.
18.47 Uhr: Schiedsrichter Mike Pickel zu den Szenen nach Abpfiff in den Katakomben: Viele Hertha-Spieler waren sehr aufgebracht, sehr emotional, sogar hasserfüllt. Ich habe gesehen, wie Kobiashvilli Stark geschlagen hat. Herr Lell hat Stark am Arm gepackt. So dass dieser sich losreißen musste. Dabei sind auch diverse Beleidigungen gefallen. Spieler ist uns gefolgt, Herr Mijativoc und hat uns am Treppenaufgang (zur Schiri-Kabine) beleidigt. Vor der Schiedsrichter Kabine standen bereits weitere Hertha-Spieler und attackierten uns. Ich habe dann in der Kabine mit Wolfgang Stark die Tür von innen zugehalten, weil Hertha-Spieler hinein wollten. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Hertha-Spieler bei Wiederanpfiff beeinträchtigt gewesen waren.“
18:32 Uhr: Schiedsrichter Stark verlässt den Verhandlungsraum.
Vor den Kameras will er sich nicht äußern: „Kein Kommentar“. Im Taxi lässt er sich zum Flughafen fahren.
18.27 Uhr: Aktuell macht Götz Bender von der DFL seine Zeugenaussage.
18.07 Uhr Bitter: Es zeichnet sich ab, dass es kein Ergebnis am Abend geben wird. Richter Lorenz kündigte an: „Montag ist auch noch ein Tag.“ Am Wochenende wird die Verhandlung auf keinen Fall fortgesetzt. Schiri Stark darf um 18:30 Uhr gehen, um seinen Flieger zu bekommen. Richter Lorenz hofft, dass alle Zeugen bis 19 Uhr vernommen sind. Ansonsten macht er darauf aufmerksam, dass der letzte Flieger nach München zum Champions League-Finale um 21:30 Uhr geht…
17.45 Uhr: Aktuell ist die Verhandlung bis 18 Uhr unterbrochen.
17.30 Uhr: Herrich: „In dem Bereich zwischen den Kabinen war aufgeheizte Stimmung. Spieler von den Düsseldorfern, die schon in Feierstimmung waren. Spieler von uns. Fanol Perdedaj wollte beim Schiri an die Tür klopfen. Ich sagte, wir gehen jetzt rein. Wir haben unsere Spieler besänftigt. Da waren auch viele emotional fertig und kaputt.“
17.18 Uhr: Janker geht, Herthas Geschäftsstellenleiter Tom Herrich soll kommen.
17:16 Uhr: Janker beschreibt die Zeit nach der Spielunterbrechung in der Kabine: Nach 15, 20 Minuten kam Herr Preetz und sagte: ‚Wir müssen raus.‘ Als wir wieder rauskamen, da waren ja schon überall Leute. Man dachte nur: ‘was passiert wenn’. Sogar links in der Coaching Zone standen Polizisten. Die Presseleute standen meiner Meinung nach sogar im Feld. Von den 1:30 Minuten habe ich gar nicht so viel mitbekommen. Dann pfiff Herr Stark ab. Dann sind wir so schnell wie möglich in die Kabine. Ich bin nach oben. Da war Gefetze und Geplärr von den Leuten. Ich bin in die Kabine.“
17.15Uhr: Janker: „In den Katakomben war es klar, dass es weitergeht, dass der Stark weiterspielen lassen wird. Ich habe Angst in den Augen der Mitspieler gesehen.“
17.14 Uhr: Nachdem Defensiv-Mann Peter Niemeyer ebenfalls ausgesagt hat, spricht nun Hertha-Spieler Christoph Janker.
Covic berichtete ebenfalls, dass Fans die Coaching Zone gestürmt hätten: „Es waren mehrere Leute dort. Ein junger Mann, der nicht wie ein Familienvater aussah, der schrie nur: ‘Ottooo, tut mir leid für dich, aber wir schaffen das!’ Da war kein Zaun, die Trainerbank ist direkt vor dem Zaun. Da braucht man nicht mal klettern, sondern einfach nur drübersteigen. Das war schon ein ängstliches Gefühl. Da konnte ich nicht mehr an Fußball denken. Auf dem Dach der Trainerbank standen Laute, die nur darauf warteten, den Platz zu stürmen. Da waren Vermummte dabei.“
17 Uhr: Herthas Co-Trainer Ante Covic (36) hat seine Aussage beendet. Der Ex-Profi beschreibt, dass Konzentration aufs Spiel nicht mehr möglich war: „Ich habe Niemeyer gerufen, er guckte, aber ich dachte, er hört nicht richtig zu. Von Peter gab es keine Reaktion. Er sagte mir später: ‘Ich habe geschaut, wo meine Lebensgefährtin ist.’“ Covic selbst habe sich später in der Toilette verbarrikadiert und geweint.
16.45 Uhr: Unter Umständen fällt am heutigen Freitag gar kein Urteil. Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz erklärte in der DFB-Zentrale, dass man versuche, die Verhandlung beenden zu können. Er konnte dies nicht zusichern, es bestehe aber „Eilbedürftigkeit”.
16.15 Uhr: Hertha-Kapitän Mijatovic: „In der Zeit konnte ich nicht einschätzen, ob die aus Freude loslaufen oder nicht. Es war ein Schock für mich.
In der Kabine haben wir überhaupt nicht mehr an Fußball gedacht. Ich kann mir nicht vorstellen, was gewesen wäre, wenn wir das dritte Tor erzielt hätten. Das war schon ein bißchen Angst. Das war ein großer Schock für mich. Das habe ich noch nie erlebt.“
Gegen 15.45 spricht Hertha-Torwart Thomas Kraft.
Er äußert sich nicht zu den Anschuldigungen von Stark, sagt nur zum Spiel aus. Er fasst zusammen, dass er und andere Profis Angst hatten, und dass die Konzentration nach dem Spielabbruch futsch war: „Es fing an, dass unsere Fans Bengalos geschmissen haben. Das hat mir natürlich nicht gefallen. Das hatte nichts damit zu tun, was dann passierte. Ich musste einem Zuschauer den Ball aus der Hand reißen, bevor dann die Fans den Platz stürmten. Ich habe freudige Fans gesehen, wurde aber auch geschubst und aufgehalten. Die waren teilweise böse gestimmt, aber nicht alle. Ich wurde bepöbelt: Du Scheiß-Absteiger. Ihr habt es nicht anders verdient, ihr Drecksäcke. Du Wichser. Man hat einigen Spielern Angst angesehen. Einige Leute hatten auch Angst um ihre Familien auf der Tribüne. Ich konnte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, was passiert, wenn wir wieder raus gehen. Was passiert, wenn wir ein Tor schießen. Was passiert, wenn abgepfiffen wird. Unsere Südamerikaner hatten Tränen in den Augen, hatten Angst um ihre Familien.“
Kraft zu einem weiteren Thema: Als Kraft nach dem Wiederanpfiff wieder in seinem Kasten kam, stellte er fest, dass ein wichtiges Spielutensil fehlte: „Da ist mir aufgefallen, dass mein Elfmeterpunkt nicht mehr da war.”
15.15 Uhr: Hertha BSC trainiert in Berlin, demonstriert Bereitschaft für ein mögliches Relegationsspiel. Etwa 200 Fans sind vor Ort.
Gegen 15 Uhr macht auch Schiedsrichter-Assistent Markus Wingenbach seine Aussage. Er berichtet, Hertha-Spieler hätten gefragt: „Was passiert denn hier eigentlich, wenn wir hier ein Tor schießen?“
14.13 Uhr: Stark beginnt mit seiner Aussage.
14.02 Uhr: Düsseldorfs Rechtsvertreter Klettke hält dagegen: „Ich beziehe mich auf den Antrag, alle Einsprüche zurückzuweisen.“ Seine Begründung: „Es liegt im Ermessen des Schiedsrichters eine Partie auszusetzen oder sie abzubrechen. Es können mehrere Unterbrechungen geschehen. Es geht um die Entscheidungen des Schiedsrichters.“
13.59 Uhr: Schickhardt sagt, der Platzsturm fand statt, als der Ball noch im Spiel war. „Die Leute liefen los, wie von der Tarantel gestochen.“
13.41 Uhr: Hertha-Anwalt Schickhardt ergreift das Wort. Legt Herthas Sicht der Dinge dar.
13.35 Uhr: Dr. Lorenz eröffnet die Verhandlung. Für Düsseldorf sind Rechtsanwalt Kletke, Finanz-Boss Jäger und Pressesprecher Niemann da. Lorenz zu den Zeugen: „Wer vor Gericht die Unwahrheit sagt, kann gesperrt werden.“
Gibt es wirklich das Wiederholungsspiel?
Der Ausgang ist offen, diese Urteile sind möglich:
► Die Partie wird wiederholt (möglicherweise auf neutralem Platz und ohne Zuschauer).
► Es bleibt beim 2:2, Fortuna steigt also auf.
► Das Spiel wird 2:0 für Hertha gewertet (nahezu ausgeschlossen).
Wie immer das Sportgericht entscheidet (Urteil nicht vor dem späten Nachmittag erwartet): Der Verlierer wird wohl vor das DFB-Bundesgericht gehen, was die endgültige Entscheidung über Ab- und Aufstieg weiter hinausgezögert. Die Verhandlung wird Anfang nächster Woche stattfinden.
Sicher ist: Beiden Klubs drohen Geldstrafen. Düsseldorf sogar Platzsperre und/oder Punktabzug.
Fest steht allerdings: Sollte es ein Wiederholungsspiel geben, wäre Herthas Ben-Hatira nach seiner Gelb-Roten Karte (nach rüdem Foul gegen Düsseldorfs Bodzek) gesperrt.
21.46 Uhr: Jovanovic erzielt das 2:1 (59. Spielminute). Aus beiden Fan-Lagern fliegen Leuchtraketen auf den Platz. Schiri Stark unterbricht für fünf Minuten, droht mit Abbruch.
22.17 Uhr: Raffael trifft zum 2:2 (85.). Im Hertha-Block werden Leuchtraketen abgeschossen. Stark unterbricht diesmal für drei Minuten. Polizei marschiert im Innenraum auf.
22.21 Uhr: Nachspielzeit wird angezeigt: sieben Minuten. Polizei jetzt auch vorm Fortuna-Block (90.).
22.25 Uhr: Erste Zuschauer springen in den Innenraum (90. + 5).
22.26 Uhr: Jovanovic vergibt Riesenchance zum 3:2 (90. + 6). Fans stürmen auf den Platz. Hertha-Torhüter Kraft kann den Abstoß nicht mehr ausführen. Schiri Stark unterbricht die Partie.
22.27 Uhr: Rund 1500 Zuschauer sind auf dem Platz, Pyros werden gezündet. Die meisten Spieler flüchten in die Katakomben.
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Der Mega-Skandal von Düsseldorf. So eskalierte die Lage im Relegations-Rückspiel gegen Hertha 21.46 Uhr: Jovanovic erzielt das 2:1 (59. Spielminute). Aus beiden Fan-Lagern fliegen Leuchtraketen auf den Platz. Schiri Stark unterbricht für fünf Minuten, droht mit Abbruch.22.17 Uhr: Raffael trifft zum 2:2 (85.). Im Hertha-Block werden Leuchtraketen abgeschossen. Stark unterbricht diesmal für drei Minuten. Polizei marschiert im Innenraum auf.22.21 Uhr: Nachspielzeit wird angezeigt: sieben Minuten. Polizei jetzt auch vorm Fortuna-Block (90.).22.25 Uhr: Erste Zuschauer springen in den Innenraum (90. + 5).22.26 Uhr: Jovanovic vergibt Riesenchance zum 3:2 (90. + 6). Fans stürmen auf den Platz. Hertha-Torhüter Kraft kann den Abstoß nicht mehr ausführen. Schiri Stark unterbricht die Partie.22.27 Uhr: Rund 1500 Zuschauer sind auf dem Platz, Pyros werden gezündet. Die meisten Spieler flüchten in die Katakomben.
Der Mega-Skandal von Düsseldorf. So eskalierte die Lage im Relegations-Rückspiel gegen Hertha 22.30 Uhr: Fortuna-Profi Rösler treibt Zuschauer zurück. Ein Fan gräbt ein Stück Rasen am Elfer-Punkt aus. Lukimya (Düsseldorf) geht auf Lell los, der ihn bespuckt und beleidigt haben soll.22.33 Uhr: Meier und Rehhagel winken Spieler rein. Die Trainer gehen Arm in Arm in die Katakomben. Polizisten mit Hunden ziehen auf.22.34 Uhr: Schiri Stark telefoniert mit dem DFB. Holt sich Rückendeckung für die Entscheidung, das Spiel noch mal anzupfeifen.22.37 Uhr: Ansage des Stadionsprechers, dass noch zwei Minuten zu spielen sind.22.39 Uhr: Schiri Stark prüft auf dem Platz die Lage. Mit DFB-Vize Dr. Koch.22.40 Uhr: Fortuna-Spieler kehren auf den Platz zurück. Hertha bleibt aber noch in der Kabine. Die Bosse führen erste Telefonate mit Anwalt Schickhardt.22.43 Uhr: Stark geht in die Hertha-Kabine.22.46 Uhr: Hertha-Spieler kehren auf den Platz zurück.22.48 Uhr: Stark pfeift nach 21 Minuten wieder an. Nach 92 Sekunden ist dann entgültig Schluss. Fortuna-Fans stürmen erneut den Platz.
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Das Relegations-Rückspiel wurde für 20 Minuten unterbrochen, weil Düsseldorfer Fans vor dem Schlusspfiff den Platz stürmten
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Ein Wiederholungsspiel in Düsseldorf dürfte schwierig werden: Der Rasen ist zerstört
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Schockierende Szenen in Düsseldorf: Fans zünden Bengalos und schleudern sie aufs Spielfeld
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Herthas Ronny entsorgt ein Bengalo mit der bloßen Hand
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Fortunas Maximilian Beister versucht die Fans zu beruhigen
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Millionen am TV verfolgten das schaurige Spiel. Selbst auf dem Platz wurden Bengalos gezündet. Schiedsrichter Wolfgang Stark flüchtete mit den Spielern in die Katakomben des Stadions
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Fußball-Schande: Düsseldorfs Fans stürmen den Platz, obwohl das Spiel in der siebten Minute der Nachspielzeit noch nicht offiziell beendet ist
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Feuer-Skandal beim Kampf um die 1. Liga. Das Spiel Düsseldorf gegen Hertha (2:2) musste mehrfach unterbrochen werden
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Gespentische Atmosphäre in Düsseldorf: Hertha-Profis vorm Berliner Fanblock
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Hunderte Fans stürmen vorm Abpfiff den Platz. 920 Polizisten und 1000 Ordner konnten das Chaos nicht verhindern
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Feuer und Randale im Hertha-Block
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Das Spiel stand zweimal vor dem Abbruch. Hertha wird Protest eingelegen
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Hertha ist offiziell abgestiegen. Christian Lell: „Wir sind alle maßlos enttäuscht“
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Lebensgefährliche Geschosse wurden von Fan-Chaoten immer wieder auf den Platz geworfen
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Herthas Christian Lell zwischen Bengalos
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Ratlose Spieler vor randalierenden Hertha-Chaoten
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Die Fortuna-Fans feiern auf dem Rasen. Wird es beim Aufstieg bleiben?
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Hertha-Manager Preetz diskutiert mit Schiedsrichter Wolfgang Stark
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Feuer-Skandal in Düsseldorf. Beim Relegations-Rückspiel flogen nach 59 Minuten und Düsseldorfs 2:1-Führung Bengalos und Raketen auf den Platz
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Herthas Ronny (r.) and Rafael im Bengalo-Feuer und Nebel
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Herthas Profis versuchen, die Bengalos vom Platz zu beseitigen. Das Spiel stand zweimal vor dem Abbruch
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Lebensgefährlicher Bengalo-Irrsinn, die Spieler versuchen zu helfen. Die Idioten und Randale kamen aus beiden Fan-Lagern
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Schon vorm Schlusspfiff rissen Fan-Idioten Rasensoden aus dem Boden
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Sascha Rösler ist komplett bedient, scheucht eine Fortuna-Anhängerin vom Platz
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Bengalische Feuer im Fortuna-Block
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Von Polizisten umringt: Hertha-Trainer Otto Rehhagel
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Lukimya und Hertha Lell gerieten noch richtig aneinander. Da müssen Beschimpfungen geflogen sein
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TOR-EXPLOSION: Maximilian Beister feiert Düsseldorfs Führungstor zum 1:0 nach 26 Sekunden
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Beister brüllt seine ganze Anspannung heraus, feiert mit den Fortuna-Fans. Sein 25-Meter-Hammer war Auftakt für einen packenden Kampf um den letzten freien Platz in der 1. Liga
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Beister rutscht ins Fußball-Glück. Fortunas Torschütze spielt nächste Saison beim HSV in der 1. Liga
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Düsseldorf ist zuhause eine Macht: In den letzten 52 Heimspielen gab’s ganze vier (!) Niederlagen
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Held und Brutalo: Änis Ben-Hatira feiert sein Tor zum 1:1 nach 23 Minuten, traf per Kopf nach Ronny-Ecke. 31 Minuten später fliegt er mit Gelb-Rot vom Platz
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Ben-Hatira traf zuvor in 17 Bundesliga-Spielen dreimal
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Ben-Hatira (Mi.) dreht jubelnd ab. Durchsetzungskraft hatte er bereits im Hertha-Training gezeigt, als Ben-Hatira Mitspieler Christian Lell mit einem versuchten Kopfstoß attackierte
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Kampf um jeden Zentimeter: Düsseldorfs Oliver Fink (l.) fällt Herthas Ronny
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Otto Rehhagel sollte Herthas sechsten Sturz in die Zweitklassigkeit seit 1965 verhindern. Entlohung wären 500000 Euro Nichtabstiegs-Prämie gewesen
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Anspannung pur: Düsseldorf Sportdirektor Wolf Werner vorm Spiel
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Wir sind wieder erstklassig! Düsseldorfs Maximilian Beister (r.) feiert mit Torvorbereiter Ken Ilsö
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Platzverweise! Ben-Hatira mäht mit gestrecktem Bein Adam Bodzek um
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Schiri Stark zeigt Ben-Hatira Gelb-Rot
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Polizei und Sicherheitskräfte vor dem Berliner Fanblock
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Um 19 Uhr wurden die Zeugenvernehmungen und Beweisaufnahme abgeschlossen. Danach zogen sich die DFB-Richter zur Beratung zurück.
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Weil Fortuna-Anhänger schon vor dem Abpfiff den Rasen stürmten, hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel für 21 Minuten unterbrochen. Als die Fans den Rasen wieder verlassen hatten, pfiff der Referee die Partie noch einmal für 93 Sekunden an. Einen Tag später legte die Hertha Einspruch ein. „Ein regulärer Spielbetrieb war für uns nicht mehr möglich”, begründete Manager Michael Preetz den Schritt.
Als Hauptzeuge bei der Verhandlung in der DFB-Zentrale trat Schiedsrichter Stark auf, der angab, nach dem Schlusspfiff von Spielern der Hertha massiv angegriffen worden zu sein. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer „Hetzjagd”. Gegen die Berliner Profis Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und Andre Mijatovic hat der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen eingeleitet. Diese Fälle standen aber nicht im Mittelpunkt der Sitzung am Freitag, sondern werden zu einem späteren Zeitpunkt behandelt.


Nach dem Skandal-Spiel
Schiri zeigt Spieler an!
+++ So lief die Verhandlung im Live-Ticker +++
19:09 Uhr: Plädoyer von Hertha-Anwalt Schickhardt
19:00 Uhr: Zeugenvernehmung und Beweisaufnahme wird geschlossen.
Hertha BSC stellt den Antrag auf die „Inaugenscheinnahme“ eines Videos vom Spiel. Das Gericht lehnt diesen Antrag ab, weil der Ablauf deutlich geschildert wurde. Düsseldorf widerspricht dem Antrag.
Hertha-Anwalt Schickardt beschreibt: Auf dem Video soll der Platzsturm zu sehen sein. Das Bedrängen von Spielern und Bengalos auf dem Mittelkreis und stellt einen Antrag, dass das Video zur Beweisaufnahme zugelassen wird.
18.47 Uhr: Schiedsrichter Mike Pickel zu den Szenen nach Abpfiff in den Katakomben: Viele Hertha-Spieler waren sehr aufgebracht, sehr emotional, sogar hasserfüllt. Ich habe gesehen, wie Kobiashvilli Stark geschlagen hat. Herr Lell hat Stark am Arm gepackt. So dass dieser sich losreißen musste. Dabei sind auch diverse Beleidigungen gefallen. Spieler ist uns gefolgt, Herr Mijativoc und hat uns am Treppenaufgang (zur Schiri-Kabine) beleidigt. Vor der Schiedsrichter Kabine standen bereits weitere Hertha-Spieler und attackierten uns. Ich habe dann in der Kabine mit Wolfgang Stark die Tür von innen zugehalten, weil Hertha-Spieler hinein wollten. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Hertha-Spieler bei Wiederanpfiff beeinträchtigt gewesen waren.“
18:32 Uhr: Schiedsrichter Stark verlässt den Verhandlungsraum.
Vor den Kameras will er sich nicht äußern: „Kein Kommentar“. Im Taxi lässt er sich zum Flughafen fahren.
18.27 Uhr: Aktuell macht Götz Bender von der DFL seine Zeugenaussage.
18.07 Uhr Bitter: Es zeichnet sich ab, dass es kein Ergebnis am Abend geben wird. Richter Lorenz kündigte an: „Montag ist auch noch ein Tag.“ Am Wochenende wird die Verhandlung auf keinen Fall fortgesetzt. Schiri Stark darf um 18:30 Uhr gehen, um seinen Flieger zu bekommen. Richter Lorenz hofft, dass alle Zeugen bis 19 Uhr vernommen sind. Ansonsten macht er darauf aufmerksam, dass der letzte Flieger nach München zum Champions League-Finale um 21:30 Uhr geht…
17.45 Uhr: Aktuell ist die Verhandlung bis 18 Uhr unterbrochen.
17.30 Uhr: Herrich: „In dem Bereich zwischen den Kabinen war aufgeheizte Stimmung. Spieler von den Düsseldorfern, die schon in Feierstimmung waren. Spieler von uns. Fanol Perdedaj wollte beim Schiri an die Tür klopfen. Ich sagte, wir gehen jetzt rein. Wir haben unsere Spieler besänftigt. Da waren auch viele emotional fertig und kaputt.“
17.18 Uhr: Janker geht, Herthas Geschäftsstellenleiter Tom Herrich soll kommen.
17:16 Uhr: Janker beschreibt die Zeit nach der Spielunterbrechung in der Kabine: Nach 15, 20 Minuten kam Herr Preetz und sagte: ‚Wir müssen raus.‘ Als wir wieder rauskamen, da waren ja schon überall Leute. Man dachte nur: ‘was passiert wenn’. Sogar links in der Coaching Zone standen Polizisten. Die Presseleute standen meiner Meinung nach sogar im Feld. Von den 1:30 Minuten habe ich gar nicht so viel mitbekommen. Dann pfiff Herr Stark ab. Dann sind wir so schnell wie möglich in die Kabine. Ich bin nach oben. Da war Gefetze und Geplärr von den Leuten. Ich bin in die Kabine.“
17.15Uhr: Janker: „In den Katakomben war es klar, dass es weitergeht, dass der Stark weiterspielen lassen wird. Ich habe Angst in den Augen der Mitspieler gesehen.“
17.14 Uhr: Nachdem Defensiv-Mann Peter Niemeyer ebenfalls ausgesagt hat, spricht nun Hertha-Spieler Christoph Janker.
Covic berichtete ebenfalls, dass Fans die Coaching Zone gestürmt hätten: „Es waren mehrere Leute dort. Ein junger Mann, der nicht wie ein Familienvater aussah, der schrie nur: ‘Ottooo, tut mir leid für dich, aber wir schaffen das!’ Da war kein Zaun, die Trainerbank ist direkt vor dem Zaun. Da braucht man nicht mal klettern, sondern einfach nur drübersteigen. Das war schon ein ängstliches Gefühl. Da konnte ich nicht mehr an Fußball denken. Auf dem Dach der Trainerbank standen Laute, die nur darauf warteten, den Platz zu stürmen. Da waren Vermummte dabei.“
17 Uhr: Herthas Co-Trainer Ante Covic (36) hat seine Aussage beendet. Der Ex-Profi beschreibt, dass Konzentration aufs Spiel nicht mehr möglich war: „Ich habe Niemeyer gerufen, er guckte, aber ich dachte, er hört nicht richtig zu. Von Peter gab es keine Reaktion. Er sagte mir später: ‘Ich habe geschaut, wo meine Lebensgefährtin ist.’“ Covic selbst habe sich später in der Toilette verbarrikadiert und geweint.
16.45 Uhr: Unter Umständen fällt am heutigen Freitag gar kein Urteil. Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz erklärte in der DFB-Zentrale, dass man versuche, die Verhandlung beenden zu können. Er konnte dies nicht zusichern, es bestehe aber „Eilbedürftigkeit”.
16.15 Uhr: Hertha-Kapitän Mijatovic: „In der Zeit konnte ich nicht einschätzen, ob die aus Freude loslaufen oder nicht. Es war ein Schock für mich.
In der Kabine haben wir überhaupt nicht mehr an Fußball gedacht. Ich kann mir nicht vorstellen, was gewesen wäre, wenn wir das dritte Tor erzielt hätten. Das war schon ein bißchen Angst. Das war ein großer Schock für mich. Das habe ich noch nie erlebt.“
Gegen 15.45 spricht Hertha-Torwart Thomas Kraft.
Er äußert sich nicht zu den Anschuldigungen von Stark, sagt nur zum Spiel aus. Er fasst zusammen, dass er und andere Profis Angst hatten, und dass die Konzentration nach dem Spielabbruch futsch war: „Es fing an, dass unsere Fans Bengalos geschmissen haben. Das hat mir natürlich nicht gefallen. Das hatte nichts damit zu tun, was dann passierte. Ich musste einem Zuschauer den Ball aus der Hand reißen, bevor dann die Fans den Platz stürmten. Ich habe freudige Fans gesehen, wurde aber auch geschubst und aufgehalten. Die waren teilweise böse gestimmt, aber nicht alle. Ich wurde bepöbelt: Du Scheiß-Absteiger. Ihr habt es nicht anders verdient, ihr Drecksäcke. Du Wichser. Man hat einigen Spielern Angst angesehen. Einige Leute hatten auch Angst um ihre Familien auf der Tribüne. Ich konnte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, was passiert, wenn wir wieder raus gehen. Was passiert, wenn wir ein Tor schießen. Was passiert, wenn abgepfiffen wird. Unsere Südamerikaner hatten Tränen in den Augen, hatten Angst um ihre Familien.“
Kraft zu einem weiteren Thema: Als Kraft nach dem Wiederanpfiff wieder in seinem Kasten kam, stellte er fest, dass ein wichtiges Spielutensil fehlte: „Da ist mir aufgefallen, dass mein Elfmeterpunkt nicht mehr da war.”
15.15 Uhr: Hertha BSC trainiert in Berlin, demonstriert Bereitschaft für ein mögliches Relegationsspiel. Etwa 200 Fans sind vor Ort.
Gegen 15 Uhr macht auch Schiedsrichter-Assistent Markus Wingenbach seine Aussage. Er berichtet, Hertha-Spieler hätten gefragt: „Was passiert denn hier eigentlich, wenn wir hier ein Tor schießen?“
14.13 Uhr: Stark beginnt mit seiner Aussage.
14.02 Uhr: Düsseldorfs Rechtsvertreter Klettke hält dagegen: „Ich beziehe mich auf den Antrag, alle Einsprüche zurückzuweisen.“ Seine Begründung: „Es liegt im Ermessen des Schiedsrichters eine Partie auszusetzen oder sie abzubrechen. Es können mehrere Unterbrechungen geschehen. Es geht um die Entscheidungen des Schiedsrichters.“
13.59 Uhr: Schickhardt sagt, der Platzsturm fand statt, als der Ball noch im Spiel war. „Die Leute liefen los, wie von der Tarantel gestochen.“
13.41 Uhr: Hertha-Anwalt Schickhardt ergreift das Wort. Legt Herthas Sicht der Dinge dar.
13.35 Uhr: Dr. Lorenz eröffnet die Verhandlung. Für Düsseldorf sind Rechtsanwalt Kletke, Finanz-Boss Jäger und Pressesprecher Niemann da. Lorenz zu den Zeugen: „Wer vor Gericht die Unwahrheit sagt, kann gesperrt werden.“
Gibt es wirklich das Wiederholungsspiel?
Der Ausgang ist offen, diese Urteile sind möglich:
► Die Partie wird wiederholt (möglicherweise auf neutralem Platz und ohne Zuschauer).
► Es bleibt beim 2:2, Fortuna steigt also auf.
► Das Spiel wird 2:0 für Hertha gewertet (nahezu ausgeschlossen).
Wie immer das Sportgericht entscheidet (Urteil nicht vor dem späten Nachmittag erwartet): Der Verlierer wird wohl vor das DFB-Bundesgericht gehen, was die endgültige Entscheidung über Ab- und Aufstieg weiter hinausgezögert. Die Verhandlung wird Anfang nächster Woche stattfinden.
Sicher ist: Beiden Klubs drohen Geldstrafen. Düsseldorf sogar Platzsperre und/oder Punktabzug.
Fest steht allerdings: Sollte es ein Wiederholungsspiel geben, wäre Herthas Ben-Hatira nach seiner Gelb-Roten Karte (nach rüdem Foul gegen Düsseldorfs Bodzek) gesperrt.
21.46 Uhr: Jovanovic erzielt das 2:1 (59. Spielminute). Aus beiden Fan-Lagern fliegen Leuchtraketen auf den Platz. Schiri Stark unterbricht für fünf Minuten, droht mit Abbruch.
22.17 Uhr: Raffael trifft zum 2:2 (85.). Im Hertha-Block werden Leuchtraketen abgeschossen. Stark unterbricht diesmal für drei Minuten. Polizei marschiert im Innenraum auf.
22.21 Uhr: Nachspielzeit wird angezeigt: sieben Minuten. Polizei jetzt auch vorm Fortuna-Block (90.).
22.25 Uhr: Erste Zuschauer springen in den Innenraum (90. + 5).
22.26 Uhr: Jovanovic vergibt Riesenchance zum 3:2 (90. + 6). Fans stürmen auf den Platz. Hertha-Torhüter Kraft kann den Abstoß nicht mehr ausführen. Schiri Stark unterbricht die Partie.
22.27 Uhr: Rund 1500 Zuschauer sind auf dem Platz, Pyros werden gezündet. Die meisten Spieler flüchten in die Katakomben.
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Der Mega-Skandal von Düsseldorf. So eskalierte die Lage im Relegations-Rückspiel gegen Hertha 21.46 Uhr: Jovanovic erzielt das 2:1 (59. Spielminute). Aus beiden Fan-Lagern fliegen Leuchtraketen auf den Platz. Schiri Stark unterbricht für fünf Minuten, droht mit Abbruch.22.17 Uhr: Raffael trifft zum 2:2 (85.). Im Hertha-Block werden Leuchtraketen abgeschossen. Stark unterbricht diesmal für drei Minuten. Polizei marschiert im Innenraum auf.22.21 Uhr: Nachspielzeit wird angezeigt: sieben Minuten. Polizei jetzt auch vorm Fortuna-Block (90.).22.25 Uhr: Erste Zuschauer springen in den Innenraum (90. + 5).22.26 Uhr: Jovanovic vergibt Riesenchance zum 3:2 (90. + 6). Fans stürmen auf den Platz. Hertha-Torhüter Kraft kann den Abstoß nicht mehr ausführen. Schiri Stark unterbricht die Partie.22.27 Uhr: Rund 1500 Zuschauer sind auf dem Platz, Pyros werden gezündet. Die meisten Spieler flüchten in die Katakomben.
Der Mega-Skandal von Düsseldorf. So eskalierte die Lage im Relegations-Rückspiel gegen Hertha 22.30 Uhr: Fortuna-Profi Rösler treibt Zuschauer zurück. Ein Fan gräbt ein Stück Rasen am Elfer-Punkt aus. Lukimya (Düsseldorf) geht auf Lell los, der ihn bespuckt und beleidigt haben soll.22.33 Uhr: Meier und Rehhagel winken Spieler rein. Die Trainer gehen Arm in Arm in die Katakomben. Polizisten mit Hunden ziehen auf.22.34 Uhr: Schiri Stark telefoniert mit dem DFB. Holt sich Rückendeckung für die Entscheidung, das Spiel noch mal anzupfeifen.22.37 Uhr: Ansage des Stadionsprechers, dass noch zwei Minuten zu spielen sind.22.39 Uhr: Schiri Stark prüft auf dem Platz die Lage. Mit DFB-Vize Dr. Koch.22.40 Uhr: Fortuna-Spieler kehren auf den Platz zurück. Hertha bleibt aber noch in der Kabine. Die Bosse führen erste Telefonate mit Anwalt Schickhardt.22.43 Uhr: Stark geht in die Hertha-Kabine.22.46 Uhr: Hertha-Spieler kehren auf den Platz zurück.22.48 Uhr: Stark pfeift nach 21 Minuten wieder an. Nach 92 Sekunden ist dann entgültig Schluss. Fortuna-Fans stürmen erneut den Platz.
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Das Relegations-Rückspiel wurde für 20 Minuten unterbrochen, weil Düsseldorfer Fans vor dem Schlusspfiff den Platz stürmten
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Ein Wiederholungsspiel in Düsseldorf dürfte schwierig werden: Der Rasen ist zerstört
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Schockierende Szenen in Düsseldorf: Fans zünden Bengalos und schleudern sie aufs Spielfeld
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Herthas Ronny entsorgt ein Bengalo mit der bloßen Hand
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Fortunas Maximilian Beister versucht die Fans zu beruhigen
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Millionen am TV verfolgten das schaurige Spiel. Selbst auf dem Platz wurden Bengalos gezündet. Schiedsrichter Wolfgang Stark flüchtete mit den Spielern in die Katakomben des Stadions
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Fußball-Schande: Düsseldorfs Fans stürmen den Platz, obwohl das Spiel in der siebten Minute der Nachspielzeit noch nicht offiziell beendet ist
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Feuer-Skandal beim Kampf um die 1. Liga. Das Spiel Düsseldorf gegen Hertha (2:2) musste mehrfach unterbrochen werden
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Gespentische Atmosphäre in Düsseldorf: Hertha-Profis vorm Berliner Fanblock
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Hunderte Fans stürmen vorm Abpfiff den Platz. 920 Polizisten und 1000 Ordner konnten das Chaos nicht verhindern
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Feuer und Randale im Hertha-Block
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Das Spiel stand zweimal vor dem Abbruch. Hertha wird Protest eingelegen
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Hertha ist offiziell abgestiegen. Christian Lell: „Wir sind alle maßlos enttäuscht“
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Lebensgefährliche Geschosse wurden von Fan-Chaoten immer wieder auf den Platz geworfen
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Herthas Christian Lell zwischen Bengalos
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Ratlose Spieler vor randalierenden Hertha-Chaoten
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Die Fortuna-Fans feiern auf dem Rasen. Wird es beim Aufstieg bleiben?
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Hertha-Manager Preetz diskutiert mit Schiedsrichter Wolfgang Stark
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Feuer-Skandal in Düsseldorf. Beim Relegations-Rückspiel flogen nach 59 Minuten und Düsseldorfs 2:1-Führung Bengalos und Raketen auf den Platz
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Herthas Ronny (r.) and Rafael im Bengalo-Feuer und Nebel
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Herthas Profis versuchen, die Bengalos vom Platz zu beseitigen. Das Spiel stand zweimal vor dem Abbruch
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Lebensgefährlicher Bengalo-Irrsinn, die Spieler versuchen zu helfen. Die Idioten und Randale kamen aus beiden Fan-Lagern
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Schon vorm Schlusspfiff rissen Fan-Idioten Rasensoden aus dem Boden
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Sascha Rösler ist komplett bedient, scheucht eine Fortuna-Anhängerin vom Platz
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Bengalische Feuer im Fortuna-Block
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Von Polizisten umringt: Hertha-Trainer Otto Rehhagel
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Lukimya und Hertha Lell gerieten noch richtig aneinander. Da müssen Beschimpfungen geflogen sein
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TOR-EXPLOSION: Maximilian Beister feiert Düsseldorfs Führungstor zum 1:0 nach 26 Sekunden
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Beister brüllt seine ganze Anspannung heraus, feiert mit den Fortuna-Fans. Sein 25-Meter-Hammer war Auftakt für einen packenden Kampf um den letzten freien Platz in der 1. Liga
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Beister rutscht ins Fußball-Glück. Fortunas Torschütze spielt nächste Saison beim HSV in der 1. Liga
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Düsseldorf ist zuhause eine Macht: In den letzten 52 Heimspielen gab’s ganze vier (!) Niederlagen
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Held und Brutalo: Änis Ben-Hatira feiert sein Tor zum 1:1 nach 23 Minuten, traf per Kopf nach Ronny-Ecke. 31 Minuten später fliegt er mit Gelb-Rot vom Platz
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Ben-Hatira traf zuvor in 17 Bundesliga-Spielen dreimal
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Ben-Hatira (Mi.) dreht jubelnd ab. Durchsetzungskraft hatte er bereits im Hertha-Training gezeigt, als Ben-Hatira Mitspieler Christian Lell mit einem versuchten Kopfstoß attackierte
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Kampf um jeden Zentimeter: Düsseldorfs Oliver Fink (l.) fällt Herthas Ronny
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Otto Rehhagel sollte Herthas sechsten Sturz in die Zweitklassigkeit seit 1965 verhindern. Entlohung wären 500000 Euro Nichtabstiegs-Prämie gewesen
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Anspannung pur: Düsseldorf Sportdirektor Wolf Werner vorm Spiel
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Wir sind wieder erstklassig! Düsseldorfs Maximilian Beister (r.) feiert mit Torvorbereiter Ken Ilsö
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Platzverweise! Ben-Hatira mäht mit gestrecktem Bein Adam Bodzek um
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Schiri Stark zeigt Ben-Hatira Gelb-Rot
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Polizei und Sicherheitskräfte vor dem Berliner Fanblock
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Entscheidung vertagt
Die Verhandlung über das Skandal-Spiel ist vertagt!
Das Zittern um die Teilnahme an der Bundesliga-Saison 2012/13 geht weiter! Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC haben erst am Montag um 15 Uhr Gewissheit, wie sie für die nächste Spielzeit planen können.
Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz hat die Urteilsverkündung auf diesen Termin verschoben.
Das DFB-Sportgericht in Frankfurt verhandelte heute seit 13.30 Uhr über den Einspruch von Hertha gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels (2:2).
Um 19 Uhr wurden die Zeugenvernehmungen und Beweisaufnahme abgeschlossen. Danach zogen sich die DFB-Richter zur Beratung zurück.
Der Fall gerät zu einer Hängepartie. Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz sprach von einem „ungeheuren Zeitdruck” angesichts der Tatsache, dass die Bundesliga-Saison eigentlich längst abgeschlossen ist. Das Verfahren könnte sich noch in die ganze nächste Woche hineinziehen: Beide Clubs können nach einem Urteil in erster Instanz noch vor das DFB-Bundesgericht ziehen.
Weil Fortuna-Anhänger schon vor dem Abpfiff den Rasen stürmten, hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel für 21 Minuten unterbrochen. Als die Fans den Rasen wieder verlassen hatten, pfiff der Referee die Partie noch einmal für 93 Sekunden an. Einen Tag später legte die Hertha Einspruch ein. „Ein regulärer Spielbetrieb war für uns nicht mehr möglich”, begründete Manager Michael Preetz den Schritt.
Als Hauptzeuge bei der Verhandlung in der DFB-Zentrale trat Schiedsrichter Stark auf, der angab, nach dem Schlusspfiff von Spielern der Hertha massiv angegriffen worden zu sein. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer „Hetzjagd”. Gegen die Berliner Profis Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und Andre Mijatovic hat der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen eingeleitet. Diese Fälle standen aber nicht im Mittelpunkt der Sitzung am Freitag, sondern werden zu einem späteren Zeitpunkt behandelt.


Nach dem Skandal-Spiel
Schiri zeigt Spieler an!
+++ So lief die Verhandlung im Live-Ticker +++
19:09 Uhr: Plädoyer von Hertha-Anwalt Schickhardt
19:00 Uhr: Zeugenvernehmung und Beweisaufnahme wird geschlossen.
Hertha BSC stellt den Antrag auf die „Inaugenscheinnahme“ eines Videos vom Spiel. Das Gericht lehnt diesen Antrag ab, weil der Ablauf deutlich geschildert wurde. Düsseldorf widerspricht dem Antrag.
Hertha-Anwalt Schickardt beschreibt: Auf dem Video soll der Platzsturm zu sehen sein. Das Bedrängen von Spielern und Bengalos auf dem Mittelkreis und stellt einen Antrag, dass das Video zur Beweisaufnahme zugelassen wird.
18.47 Uhr: Schiedsrichter Mike Pickel zu den Szenen nach Abpfiff in den Katakomben: Viele Hertha-Spieler waren sehr aufgebracht, sehr emotional, sogar hasserfüllt. Ich habe gesehen, wie Kobiashvilli Stark geschlagen hat. Herr Lell hat Stark am Arm gepackt. So dass dieser sich losreißen musste. Dabei sind auch diverse Beleidigungen gefallen. Spieler ist uns gefolgt, Herr Mijativoc und hat uns am Treppenaufgang (zur Schiri-Kabine) beleidigt. Vor der Schiedsrichter Kabine standen bereits weitere Hertha-Spieler und attackierten uns. Ich habe dann in der Kabine mit Wolfgang Stark die Tür von innen zugehalten, weil Hertha-Spieler hinein wollten. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Hertha-Spieler bei Wiederanpfiff beeinträchtigt gewesen waren.“
18:32 Uhr: Schiedsrichter Stark verlässt den Verhandlungsraum.
Vor den Kameras will er sich nicht äußern: „Kein Kommentar“. Im Taxi lässt er sich zum Flughafen fahren.
18.27 Uhr: Aktuell macht Götz Bender von der DFL seine Zeugenaussage.
18.07 Uhr Bitter: Es zeichnet sich ab, dass es kein Ergebnis am Abend geben wird. Richter Lorenz kündigte an: „Montag ist auch noch ein Tag.“ Am Wochenende wird die Verhandlung auf keinen Fall fortgesetzt. Schiri Stark darf um 18:30 Uhr gehen, um seinen Flieger zu bekommen. Richter Lorenz hofft, dass alle Zeugen bis 19 Uhr vernommen sind. Ansonsten macht er darauf aufmerksam, dass der letzte Flieger nach München zum Champions League-Finale um 21:30 Uhr geht…
17.45 Uhr: Aktuell ist die Verhandlung bis 18 Uhr unterbrochen.
17.30 Uhr: Herrich: „In dem Bereich zwischen den Kabinen war aufgeheizte Stimmung. Spieler von den Düsseldorfern, die schon in Feierstimmung waren. Spieler von uns. Fanol Perdedaj wollte beim Schiri an die Tür klopfen. Ich sagte, wir gehen jetzt rein. Wir haben unsere Spieler besänftigt. Da waren auch viele emotional fertig und kaputt.“
17.18 Uhr: Janker geht, Herthas Geschäftsstellenleiter Tom Herrich soll kommen.
17:16 Uhr: Janker beschreibt die Zeit nach der Spielunterbrechung in der Kabine: Nach 15, 20 Minuten kam Herr Preetz und sagte: ‚Wir müssen raus.‘ Als wir wieder rauskamen, da waren ja schon überall Leute. Man dachte nur: ‘was passiert wenn’. Sogar links in der Coaching Zone standen Polizisten. Die Presseleute standen meiner Meinung nach sogar im Feld. Von den 1:30 Minuten habe ich gar nicht so viel mitbekommen. Dann pfiff Herr Stark ab. Dann sind wir so schnell wie möglich in die Kabine. Ich bin nach oben. Da war Gefetze und Geplärr von den Leuten. Ich bin in die Kabine.“
17.15Uhr: Janker: „In den Katakomben war es klar, dass es weitergeht, dass der Stark weiterspielen lassen wird. Ich habe Angst in den Augen der Mitspieler gesehen.“
17.14 Uhr: Nachdem Defensiv-Mann Peter Niemeyer ebenfalls ausgesagt hat, spricht nun Hertha-Spieler Christoph Janker.
Covic berichtete ebenfalls, dass Fans die Coaching Zone gestürmt hätten: „Es waren mehrere Leute dort. Ein junger Mann, der nicht wie ein Familienvater aussah, der schrie nur: ‘Ottooo, tut mir leid für dich, aber wir schaffen das!’ Da war kein Zaun, die Trainerbank ist direkt vor dem Zaun. Da braucht man nicht mal klettern, sondern einfach nur drübersteigen. Das war schon ein ängstliches Gefühl. Da konnte ich nicht mehr an Fußball denken. Auf dem Dach der Trainerbank standen Laute, die nur darauf warteten, den Platz zu stürmen. Da waren Vermummte dabei.“
17 Uhr: Herthas Co-Trainer Ante Covic (36) hat seine Aussage beendet. Der Ex-Profi beschreibt, dass Konzentration aufs Spiel nicht mehr möglich war: „Ich habe Niemeyer gerufen, er guckte, aber ich dachte, er hört nicht richtig zu. Von Peter gab es keine Reaktion. Er sagte mir später: ‘Ich habe geschaut, wo meine Lebensgefährtin ist.’“ Covic selbst habe sich später in der Toilette verbarrikadiert und geweint.
16.45 Uhr: Unter Umständen fällt am heutigen Freitag gar kein Urteil. Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz erklärte in der DFB-Zentrale, dass man versuche, die Verhandlung beenden zu können. Er konnte dies nicht zusichern, es bestehe aber „Eilbedürftigkeit”.
16.15 Uhr: Hertha-Kapitän Mijatovic: „In der Zeit konnte ich nicht einschätzen, ob die aus Freude loslaufen oder nicht. Es war ein Schock für mich.
In der Kabine haben wir überhaupt nicht mehr an Fußball gedacht. Ich kann mir nicht vorstellen, was gewesen wäre, wenn wir das dritte Tor erzielt hätten. Das war schon ein bißchen Angst. Das war ein großer Schock für mich. Das habe ich noch nie erlebt.“
Gegen 15.45 spricht Hertha-Torwart Thomas Kraft.
Er äußert sich nicht zu den Anschuldigungen von Stark, sagt nur zum Spiel aus. Er fasst zusammen, dass er und andere Profis Angst hatten, und dass die Konzentration nach dem Spielabbruch futsch war: „Es fing an, dass unsere Fans Bengalos geschmissen haben. Das hat mir natürlich nicht gefallen. Das hatte nichts damit zu tun, was dann passierte. Ich musste einem Zuschauer den Ball aus der Hand reißen, bevor dann die Fans den Platz stürmten. Ich habe freudige Fans gesehen, wurde aber auch geschubst und aufgehalten. Die waren teilweise böse gestimmt, aber nicht alle. Ich wurde bepöbelt: Du Scheiß-Absteiger. Ihr habt es nicht anders verdient, ihr Drecksäcke. Du Wichser. Man hat einigen Spielern Angst angesehen. Einige Leute hatten auch Angst um ihre Familien auf der Tribüne. Ich konnte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, was passiert, wenn wir wieder raus gehen. Was passiert, wenn wir ein Tor schießen. Was passiert, wenn abgepfiffen wird. Unsere Südamerikaner hatten Tränen in den Augen, hatten Angst um ihre Familien.“
Kraft zu einem weiteren Thema: Als Kraft nach dem Wiederanpfiff wieder in seinem Kasten kam, stellte er fest, dass ein wichtiges Spielutensil fehlte: „Da ist mir aufgefallen, dass mein Elfmeterpunkt nicht mehr da war.”
15.15 Uhr: Hertha BSC trainiert in Berlin, demonstriert Bereitschaft für ein mögliches Relegationsspiel. Etwa 200 Fans sind vor Ort.
Gegen 15 Uhr macht auch Schiedsrichter-Assistent Markus Wingenbach seine Aussage. Er berichtet, Hertha-Spieler hätten gefragt: „Was passiert denn hier eigentlich, wenn wir hier ein Tor schießen?“
14.13 Uhr: Stark beginnt mit seiner Aussage.
14.02 Uhr: Düsseldorfs Rechtsvertreter Klettke hält dagegen: „Ich beziehe mich auf den Antrag, alle Einsprüche zurückzuweisen.“ Seine Begründung: „Es liegt im Ermessen des Schiedsrichters eine Partie auszusetzen oder sie abzubrechen. Es können mehrere Unterbrechungen geschehen. Es geht um die Entscheidungen des Schiedsrichters.“
13.59 Uhr: Schickhardt sagt, der Platzsturm fand statt, als der Ball noch im Spiel war. „Die Leute liefen los, wie von der Tarantel gestochen.“
13.41 Uhr: Hertha-Anwalt Schickhardt ergreift das Wort. Legt Herthas Sicht der Dinge dar.
13.35 Uhr: Dr. Lorenz eröffnet die Verhandlung. Für Düsseldorf sind Rechtsanwalt Kletke, Finanz-Boss Jäger und Pressesprecher Niemann da. Lorenz zu den Zeugen: „Wer vor Gericht die Unwahrheit sagt, kann gesperrt werden.“
Gibt es wirklich das Wiederholungsspiel?
Der Ausgang ist offen, diese Urteile sind möglich:
► Die Partie wird wiederholt (möglicherweise auf neutralem Platz und ohne Zuschauer).
► Es bleibt beim 2:2, Fortuna steigt also auf.
► Das Spiel wird 2:0 für Hertha gewertet (nahezu ausgeschlossen).
Wie immer das Sportgericht entscheidet (Urteil nicht vor dem späten Nachmittag erwartet): Der Verlierer wird wohl vor das DFB-Bundesgericht gehen, was die endgültige Entscheidung über Ab- und Aufstieg weiter hinausgezögert. Die Verhandlung wird Anfang nächster Woche stattfinden.
Sicher ist: Beiden Klubs drohen Geldstrafen. Düsseldorf sogar Platzsperre und/oder Punktabzug.
Fest steht allerdings: Sollte es ein Wiederholungsspiel geben, wäre Herthas Ben-Hatira nach seiner Gelb-Roten Karte (nach rüdem Foul gegen Düsseldorfs Bodzek) gesperrt.
21.46 Uhr: Jovanovic erzielt das 2:1 (59. Spielminute). Aus beiden Fan-Lagern fliegen Leuchtraketen auf den Platz. Schiri Stark unterbricht für fünf Minuten, droht mit Abbruch.
22.17 Uhr: Raffael trifft zum 2:2 (85.). Im Hertha-Block werden Leuchtraketen abgeschossen. Stark unterbricht diesmal für drei Minuten. Polizei marschiert im Innenraum auf.
22.21 Uhr: Nachspielzeit wird angezeigt: sieben Minuten. Polizei jetzt auch vorm Fortuna-Block (90.).
22.25 Uhr: Erste Zuschauer springen in den Innenraum (90. + 5).
22.26 Uhr: Jovanovic vergibt Riesenchance zum 3:2 (90. + 6). Fans stürmen auf den Platz. Hertha-Torhüter Kraft kann den Abstoß nicht mehr ausführen. Schiri Stark unterbricht die Partie.
22.27 Uhr: Rund 1500 Zuschauer sind auf dem Platz, Pyros werden gezündet. Die meisten Spieler flüchten in die Katakomben.
mehr…
Der Mega-Skandal von Düsseldorf. So eskalierte die Lage im Relegations-Rückspiel gegen Hertha 21.46 Uhr: Jovanovic erzielt das 2:1 (59. Spielminute). Aus beiden Fan-Lagern fliegen Leuchtraketen auf den Platz. Schiri Stark unterbricht für fünf Minuten, droht mit Abbruch.22.17 Uhr: Raffael trifft zum 2:2 (85.). Im Hertha-Block werden Leuchtraketen abgeschossen. Stark unterbricht diesmal für drei Minuten. Polizei marschiert im Innenraum auf.22.21 Uhr: Nachspielzeit wird angezeigt: sieben Minuten. Polizei jetzt auch vorm Fortuna-Block (90.).22.25 Uhr: Erste Zuschauer springen in den Innenraum (90. + 5).22.26 Uhr: Jovanovic vergibt Riesenchance zum 3:2 (90. + 6). Fans stürmen auf den Platz. Hertha-Torhüter Kraft kann den Abstoß nicht mehr ausführen. Schiri Stark unterbricht die Partie.22.27 Uhr: Rund 1500 Zuschauer sind auf dem Platz, Pyros werden gezündet. Die meisten Spieler flüchten in die Katakomben.
Der Mega-Skandal von Düsseldorf. So eskalierte die Lage im Relegations-Rückspiel gegen Hertha 22.30 Uhr: Fortuna-Profi Rösler treibt Zuschauer zurück. Ein Fan gräbt ein Stück Rasen am Elfer-Punkt aus. Lukimya (Düsseldorf) geht auf Lell los, der ihn bespuckt und beleidigt haben soll.22.33 Uhr: Meier und Rehhagel winken Spieler rein. Die Trainer gehen Arm in Arm in die Katakomben. Polizisten mit Hunden ziehen auf.22.34 Uhr: Schiri Stark telefoniert mit dem DFB. Holt sich Rückendeckung für die Entscheidung, das Spiel noch mal anzupfeifen.22.37 Uhr: Ansage des Stadionsprechers, dass noch zwei Minuten zu spielen sind.22.39 Uhr: Schiri Stark prüft auf dem Platz die Lage. Mit DFB-Vize Dr. Koch.22.40 Uhr: Fortuna-Spieler kehren auf den Platz zurück. Hertha bleibt aber noch in der Kabine. Die Bosse führen erste Telefonate mit Anwalt Schickhardt.22.43 Uhr: Stark geht in die Hertha-Kabine.22.46 Uhr: Hertha-Spieler kehren auf den Platz zurück.22.48 Uhr: Stark pfeift nach 21 Minuten wieder an. Nach 92 Sekunden ist dann entgültig Schluss. Fortuna-Fans stürmen erneut den Platz.
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Schon vorm Schlusspfiff rissen Fan-Idioten Rasensoden aus dem Boden
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Sascha Rösler ist komplett bedient, scheucht eine Fortuna-Anhängerin vom Platz
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Bengalische Feuer im Fortuna-Block
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Von Polizisten umringt: Hertha-Trainer Otto Rehhagel
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Lukimya und Hertha Lell gerieten noch richtig aneinander. Da müssen Beschimpfungen geflogen sein
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
TOR-EXPLOSION: Maximilian Beister feiert Düsseldorfs Führungstor zum 1:0 nach 26 Sekunden
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Beister brüllt seine ganze Anspannung heraus, feiert mit den Fortuna-Fans. Sein 25-Meter-Hammer war Auftakt für einen packenden Kampf um den letzten freien Platz in der 1. Liga
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Beister rutscht ins Fußball-Glück. Fortunas Torschütze spielt nächste Saison beim HSV in der 1. Liga
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Düsseldorf ist zuhause eine Macht: In den letzten 52 Heimspielen gab’s ganze vier (!) Niederlagen
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Held und Brutalo: Änis Ben-Hatira feiert sein Tor zum 1:1 nach 23 Minuten, traf per Kopf nach Ronny-Ecke. 31 Minuten später fliegt er mit Gelb-Rot vom Platz
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Ben-Hatira traf zuvor in 17 Bundesliga-Spielen dreimal
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Ben-Hatira (Mi.) dreht jubelnd ab. Durchsetzungskraft hatte er bereits im Hertha-Training gezeigt, als Ben-Hatira Mitspieler Christian Lell mit einem versuchten Kopfstoß attackierte
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Kampf um jeden Zentimeter: Düsseldorfs Oliver Fink (l.) fällt Herthas Ronny
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Otto Rehhagel sollte Herthas sechsten Sturz in die Zweitklassigkeit seit 1965 verhindern. Entlohung wären 500000 Euro Nichtabstiegs-Prämie gewesen
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Anspannung pur: Düsseldorf Sportdirektor Wolf Werner vorm Spiel
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Bundesliga-Relegation 2012
Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Wir sind wieder erstklassig! Düsseldorfs Maximilian Beister (r.) feiert mit Torvorbereiter Ken Ilsö
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Platzverweise! Ben-Hatira mäht mit gestrecktem Bein Adam Bodzek um
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Schiri Stark zeigt Ben-Hatira Gelb-Rot
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Das Skandal-Spiel von Düsseldorf
Polizei und Sicherheitskräfte vor dem Berliner Fanblock
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18. Mai 2012, 14:27 Uhr – Fliegerbombe auf ehemaligem Nokia
Bochum (dpa/lnw) – Auf dem ehemaligen Nokia-Werksgelände in Bochum ist am Freitag bei Bauarbeiten eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe entdeckt worden. Sie sollte noch am Nachmittag entschärft werden, berichtete die Feuerwehr. In einem Radius von 250 Metern um den Fundort musste der Bereich evakuiert werden. Betroffen sind ein Gewerbegebiet, eine Bahnlinie und 60 Anwohner angrenzender Wohnhäuser.

































































































































































