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Gesundheitswelt

US-Studie: Zuckerreiche Ernährung macht dumm

Zucker, Dummheit, dumm, Studie, Fruchtzucker

In den USA fütterten Forscher Ratten mit fruchtzuckerhaltiger Lösung© Zoologische Staatssammlung/DPA

Zu viel Zucker macht nach einer neuen US-Studie dumm. Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles gaben zwei Gruppen von Ratten über sechs Wochen fruchtzuckerhaltige Lösung als Trinkwasser. Eine Gruppe bekam zusätzlich das Hirn stärkende Omega-3-Fettsäuren, die andere nicht. Vor Beginn des Tests mussten die Ratten fünf Tage lang in einem komplizierten Labyrinth trainieren. Nach den sechs Wochen mit der Fruchtzucker-Lösung wurden sie erneut durch das Labyrinth geschickt.

Die Ratten, die keine Omega-3-Säure bekommen hatten, waren dabei auffällig langsamer als die anderen. Ihre Gehirnzellen hätten Probleme gehabt, Signale weiterzugeben, berichteten die Forscher. Die Ratten hätten “weniger klar denken” und sich schlechter an die sechs Wochen zuvor gelernte Strecke durch den Irrgarten erinnern können, schrieben die Wissenschaftler um Fernando Gomez- Pinilla in einer am Dienstag im “Journal of Physiology” veröffentlichten Studie.

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Belastung durch Straßenverkehr: Feinstaub kann Diabetes auslösen

Darin heißt es, dass auch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung und Belastung mit Pestiziden eine Typ-2-Diabetes auslösen könnten. Eine Pilotstudie im Ruhrgebiet hätte beispielsweise eine höhere Zahl an Erkrankungsfällen bei Menschen registriert, die an Hauptstraßen wohnen. Einer US-amerikanischen Studie zufolge, sei das Diabetesrisiko bei Frauen, deren Wohnort nahe einer dicht befahrenen Straße lag, um 20 Prozent höher. Und bei Mäusen bewirkte eine dauerhafte Belastung mit Feinstaub Schäden am Energiestoffwechsel, die Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes begünstigten.

Die Forscher räumten jedoch ein, dass die Forschung zum Zusammenhang von Wohnlage und Straßenverkehr mit dem Diabetes-Risiko noch am Anfang stehe. Es sei beobachtbar, dass beides häufig gemeinsam auftrete – ob das eine allerdings das andere auslöse, stehe noch nicht sicher fest, erklärte Michael Roden vom Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf. „Möglicherweise entsteht hier ein neuer Risikofaktor“, sagte Roden.

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Belastung durch Straßenverkehr: Feinstaub kann Diabetes auslösen

Darin heißt es, dass auch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung und Belastung mit Pestiziden eine Typ-2-Diabetes auslösen könnten. Eine Pilotstudie im Ruhrgebiet hätte beispielsweise eine höhere Zahl an Erkrankungsfällen bei Menschen registriert, die an Hauptstraßen wohnen. Einer US-amerikanischen Studie zufolge, sei das Diabetesrisiko bei Frauen, deren Wohnort nahe einer dicht befahrenen Straße lag, um 20 Prozent höher. Und bei Mäusen bewirkte eine dauerhafte Belastung mit Feinstaub Schäden am Energiestoffwechsel, die Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes begünstigten.

Die Forscher räumten jedoch ein, dass die Forschung zum Zusammenhang von Wohnlage und Straßenverkehr mit dem Diabetes-Risiko noch am Anfang stehe. Es sei beobachtbar, dass beides häufig gemeinsam auftrete – ob das eine allerdings das andere auslöse, stehe noch nicht sicher fest, erklärte Michael Roden vom Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf. „Möglicherweise entsteht hier ein neuer Risikofaktor“, sagte Roden.

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Bubble Tea: Krankenkassen warnen

Die Techniker Krankenkasse warnt vor Bubble Tea. Bubble Tea soll laut der Krankenkasse eine Kalorienbombe sein. Die Krankenkasse merkt an, dass das Getränk Bubble Tea mit Sirup gesüßt werde, welcher viele Kalorien habe, zusätzlich dazu seien die Bubbles auch gesüßt. “Dem Verbraucher sollte klar sein, dass er eine Süßigkeit zu sich nimmt, die den Durst nicht löscht. Es handelt sich um flüssige Dickmacher.“, erklärt Simone Gleixner, Ernährungswissenschaftlerin der „Techniker Krankenkasse“ in einer Pressemitteilung am Mittwoch.

Der Konsument sollte sich bewusst sein, dass 200 Milliliter des Getränkes zwischen 300 und 500 Kalorien haben kann. Das entspricht circa 1/3 der Kalorien des täglichen Energiebedarfs bei Kindern. Durch den hohen Zuckergehalt sei Bubble Tea auch kein Getränk gegen Durst. Die bessere n Alternativen seien Wasser, Saftschorle oder ungesüßte Tees.

Bereits im Februar wurde nicht nur wegen den enthaltenen Kalorien vor Bubble Tea gewarnt. Damals hatte der Berufsverband der Kinder. und Jugendärzte (BVKJ) eine Warnung gegen Bubble Tea herausgegeben. Bubble Tea sei eine potenzielle Gefahrenquelle für Kleinkinder. Da Bubble Tea meist in einem durchsichtigen Plastikbecher mit einem Strohhalm im Deckel serviert wird, bestehe die Möglichkeit, dass sich Kleinkinder an den enthaltenen Perlen verschlucken. Durch das Verschlucken könnten die Perlen in die Luftröhre des Kindes kommen und später in der Lunge Schaden anrichten.Ebenso monierte der BVKJ den Kalorien- und Zuckergehalt des Getränkes.

In den letzten Monaten hat sich Bubble Tea zu einem wahren Kultgetränk entwickelt. Viele Bubble Tea-Geschäfte eröffneten in den letzten Monaten. Das neue Kultgetränk ist dabei aber keine Erfindung der aktuellen Szene. Bubble Tea gibt er schon seit über 25 Jahren. Das Teegetränk wurde in den 80er Jahren in Taiwan entwickelt. Die Intention damals war es, Kindern das Teegetränk schmackhafter zu machen.

Grundbestandteile des Bubble Tea sind ein Basistee und süße, feste Tapioka-Perlen. Traditionelle besteht Bubble Tea aus Schwarztee, Milch und Tapioka Perlen. Die schwarzen Stärkeperlen sind aber nicht die einzigen Perlen mit denen der Tee versüßt werden kann. Die erdnussgroßen, kaugummiartigen Perlen können auch mit Saft gefüllt sein. Dabei gibt es diverse verschiedene Geschmackssorten zu entdecken. Neben den Bubbles gibt es auch so genannte “Jellys”, bei den Jellys handelt es sich um Kokosnussfleisch welches in Sirup oder Fruchtsaft eingelegt wurde. Neben der traditionellen Teebasis Schwarztee, ist Bubble Tea heutzutage auch mit anderen Teesorten erhältlich. Es besteht sogar die Möglichkeit ein Bubble Tea Frappé mit Eistee aus Fruchtkonzentrat zu erhalten.

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Ärzte und Mediziner kämpften wochenlang um Friedas Leben: Europas jüngstes …

Frieda, Geburt, Frühchen, Sensationsgeburt

Die kleine Frieda wird in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Fulda von dem Chef der Kinderabteilung, Reinald Repp, untersucht© Jörn Perske/DPA/LHE

Wie geht es Frühchen Frieda? Die Geburt und ihr Überleben stufte die Fachgesellschaft für Neugeborenen-Medizin (Lübeck) als “Sensation” ein. Schließlich war sie nur 21 Wochen und fünf Tage alt, als sie am 7. November 2010 im Klinikum Fulda zur Welt kam. Normalerweise dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen. Wochenlang kämpften Ärzte um das Überleben des außergewöhnlich jungen Frühchens. Fachleuten war bis dahin keine Frühgeburt bekannt, die jünger zur Welt kam und überlebte. Ärzte sprachen von Europas jüngstem Frühchen.

Nun, 18 Monaten später, sind die größten Sorgen um Frieda gewichen. Eine Tür auf der Kinderstation des Klinikums öffnet sich und die Kleine läuft an der Hand der Mutter in den Raum. Das Mädchen wirkt aufgeweckt und beschäftigt sich angeregt mit Holzspielzeug. “Frieda geht es gut. Sie lacht viel und ist ein Sonnenschein”, sagt Mutter Yvonne. Frieda lerne schnell und sei ein tapferes Kind.

Nachdem sie 26 Zentimeter groß und 460 Gramm leicht zur Welt kam, hat Frieda zwar schon viel aufgeholt, hinkt in der Entwicklung zu Normal-Geborenen aber immer noch hinterher. Sie misst 72 Zentimeter und wiegt 6,3 Kilogramm. “Sie hat Essprobleme, ist etwas wählerisch”, erklärt Yvonne.

Die Angst um Frieda bleibt

Reinald Repp, der Chef der Kinderklinik des Krankenhauses, ist mit Friedas Entwicklung recht zufrieden: “Sie scheint geistig und motorisch ordentlich entwickelt und ist kerngesund. Auch ihre Augenprobleme haben wir in den Griff bekommen. Die Kleine scheint sehr pfiffig zu sein und Zusammenhänge schnell zu erkennen.” Friedas Zwillingsbruder Kilian überlebte zwar die schwere Geburt, doch sechs Wochen später starb er an einer Leistungsschwäche des Herzens.

Die Chancen, dass Kinder den Frühstart überleben, stehen heute besser denn je in Deutschland. Doch die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie Schäden zurückbehalten. Nach einer Langzeitstudie zeigt ein Drittel Entwicklungsdefizite. 16 Prozent sind heute schwerbehindert. Je kleiner und jünger die Kinder sind, desto größer ist die Gefahr für eine dauerhafte und schwere Schädigung, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG).

Für Familie M., die südlich von Fulda in Unterfranken lebt, ist trotz der schweren Zeit mit Frieda zwar nun Normalität eingekehrt. Doch Mutter Yvonne sagt: “Die Angst um Frieda ist immer noch groß. Man ist ständig in Halb-Acht-Stellung. Ich kriege irgendwie den Frühchen-Schalter nicht umgelegt.” Das Hoffen und Bangen um Frieda hat die 34-Jährige noch nicht verdaut. “Fotos der ersten Wochen schaue ich ganz selten an. Es kratzt an meinem Ego, dass ich Frieda das alles nicht ersparen konnte, dass sie soviel durchmachen musste.”

Frieda soll nicht alleine bleiben

Eine falsche gynäkologische Beratung wegen eines Polypen habe zu Komplikationen geführt, die in der 15. Schwangerschaftswoche ausbrachen. “Dass es Frieda dennoch gepackt hat, ist ein Verdienst des großartigen Teams im Klinikum Fulda”, sagt Yvonne. In der Tat werden dort hessenweit ;überdurchschnittliche Leistungen bei der Behandlung von Frühchen erzielt. Das besagen Statistiken.

Friedas Überleben ist aber auch dem medizinischen Wandel zu verdanken. “Noch vor fünf Jahren hätte ein Frühchen in dem Stadium keine Chance gehabt”, erklärt Repp. Es seien stetig Fortschritte zu verzeichnen, bei der Beatmung, Ernährung und den Medikamenten. So kommt das Klinikum Fulda mittlerweile auf Überlebenschancen von 60 bis 65 Prozent bei Neugeborenen, die weniger als 500 Gramm wiegen.

Was die Zukunft für Frieda bringen wird, ist ungewiss. Ob sie später womöglich hyperaktiv sein wird, eine verminderte Aufmerksamkeitsfähigkeit oder Essstörungen haben wird, wird sich erst in Jahren herausstellen. Die Risiken bestehen, rein statistisch.

Die Familie von Frieda will der Zukunft positiv entgegensehen. Mutter Yvonne will die drei Jahre Elternzeit ausschöpfen, um für Frieda da zu sein. “Und dann planen wir noch ein Geschwisterchen für Frieda”, verrät sie. Ein erhöhtes Risiko bei einer erneuten Schwangerschaft habe sie nach der Frühgeburt nicht, sagt sie.

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