Da staunt der Tierpfleger: Pandur, Urmel und Wicki weg
Nichts geht über selbstverantwortliches Rumhüpfen.(Foto: dpa)
Samstag, 19. Mai 20122012-05-19 17:25:26
Ein zwei Jahre alter Wolf
ist seinen Pflegern in einem Tierpark in Lohberg im Kreis Cham entwischt. Die Polizei
in Regensburg bestätigte, dass der Wolf namens “Pandur” ausgebrochen sei.
Das sehr scheue Tier sei aber für Menschen ungefährlich, so Tierpark-Leiterin Claudia
Schuh. Er dürfe nicht geschossen werden und man hoffe, ihn bald so schonend wie
möglich wieder einfangen zu können. Die Polizei äußerte sich dagegen eher skeptisch
dazu, dass der Wolf die neugewonnene Freiheit im Bayerischen Wald so schnell wieder
aufgibt.
Zwei kleine Kängurus sind
unterdessen aus dem Serengeti-Park in der Lüneburger Heide entlaufen. “Wicki”
und “Urmel” seien bereits seit rund zehn Tagen verschwunden, sagte Parkchef
Fabrizio Sepe. Einem Bericht der “Bild”-Zeitung” zufolge entwischten
die knapp 80 bis 90 Zentimeter großen Tiere, weil Wasserbüffel aus dem Gehege nebenan
den Zaun niedergedrückt hatten. Bei den Tieren handelt es sich um Bennett-Kängurus,
die als sehr scheu und ungefährlich gelten. Im Mai vor vier Jahren war schon einmal
ein Känguru derselben Rasse aus dem Tierpark entwischt – “Toto” konnte
damals nach 15 Tagen in der Nähe von Hannover wieder eingefangen werden.
Parkchef Sepe sagte, Mitarbeiter
des Tierparks in Hodenhagen hätten zunächst versucht, die Kängurus selber wieder
einzufangen. Nachdem dies nicht gelang, wurde die Polizei in Schwarmstedt Tage später
alarmiert. Sepe erklärte, Spaziergänger hätten die Tiere etwa vier Kilometer südlich
von Hodenhagen beobachtet. “Wickie” und “Urmel” sollen nun mit
Lebend-Fallen wieder eingefangen werden – mit Salat und Gemüse sollen die Tiere
in einen Käfig gelockt werden, dessen Tür sich dann automatisch schließt. Ein Förster
habe sich gemeldet, der “Wickie” und “Urmel” etwa acht Kilometer
entfernt im Wald gesehen haben will, sagte Sepe.
Bilderserie



Schutzbedürftige Raubtiere
Die Wölfe sind zurück
Quelle: n-tv.de
Bombe explodiert vor Schule: "Anschlag sollte Menschen töten"
Chaotische Szenen nach der Explosion.(Foto: AP)
Samstag, 19. Mai 20122012-05-19 18:38:34
Italien steht unter Schock: Ein Bombe tötet eine Schülerin in Brindisi. Der Terrorakt ist kühl berechnet. Steckt die Mafia hinter der grausamen Tat? Schon zuvor fürchteten die Italiener neue Anschläge – doch glaubte man, die würden sich gegen Behörden richten.
Ein Bombenanschlag hat eine Schülerin in Italien in den Tod gerissen. Die 16-Jährige starb nach der Explosion vor der Modeschule Morvillo Falcone in der Hafenstadt Brindisi. Ein gleichaltriges Mädchen rang nach Angaben der Ärzte mit dem Tod. Acht weitere Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, einige der Schülerinnen erlitten schwere Verbrennungen.
Für Spekulationen, die Mafia könne hinter der Tat stecken, gab es zunächst keine Beweise. Die Schule ist nach dem Mafia-Jäger Giovanni Falcone und seiner Frau Francesca Laura Morvillo-Falcone benannt, die 1992 ermordet wurden. Die Schule habe sich für eine Kultur der Gerechtigkeit eingesetzt, gegen die Mafia engagiert und einen entsprechenden Preis gewonnen, hieß es.
Das Institut für Berufsbildung nach dem Anschlag. (Foto: AP)
Die Bombe explodierte nach jüngsten Angaben gegen 7.45 Uhr am Eingang der Schule, als die Schülerinnen auf dem Weg zum Unterricht waren. Viele der Auszubildenden standen unter Schock, berichteten Rettungskräfte. Fenster gingen zu Bruch. Im Umkreis von bis zu 200 Metern soll es Schäden geben. Die Detonation war weithin zu hören, sagten Ohrenzeugen. Vor der Schule auf der Straße lagen zerfetzte Schulhefte. Das Fernsehen Rai zeigte, wie Ermittler den Tatort absicherten. Offenbar war die aus drei mit einander verbundenen Gaskartuschen gebaute Bombe an einer Mauer am Eingang der Schule deponiert und wurde mit einem Zeitzünder ausgelöst.
Schuldirektor Angelo Rampino sagte dem Sender Rai News: “Der Anschlag sollte Menschen töten.” Die Bombe sei explodiert, als die Mädchen in die Schule kamen – eine Viertelstunde früher um 7.30 Uhr wäre wahrscheinlich wenig passiert. Die Schule mit rund 600 Schülern bietet neben dem Fach Mode eine touristische und sozialpädagogische Ausbildung an. Alle Schulen der Stadt wurden geräumt.
Der Polizeichef Italiens, Antonio Manganelli, sagte im Fernsehen Sky TG 24, er halte für unwahrscheinlich, dass etwa Liebeskummer das Motiv sein könne. Aber für einen Mafia-Hintergrund gebe es keine Beweise: “Die Mafia hat nie einen solchen Anschlag verübt.” Der Bürgermeister von Brindisi, Cosimo Consales, der zunächst die Mafia verantwortlich gemacht, äußerte sich später vorsichtiger: “Der Hintergrund des Attentats ist noch nicht klar.” Innenministerin Anna Maria Cancellieri warnte vor voreiligen Schlüssen: “Wir können mehr sagen, wenn sich die Ermittlungsrichtung konkretisiert hat.”
Mafia-Gruppe aktiv
Im Raum Brindisi ist die mafiöse Gruppe Sacra Corona Unita aktiv. Anfang Mai gab es einen Anschlag auf den Präsidenten der Kommission gegen das organisierte Verbrechen, Fabio Marini. Am Samstag wurden in der Hafenstadt mit rund 90.000 Einwohnern die Teilnehmer eines Anti-Mafia-Marsches erwartet, der am 11. April in Rom gestartet war.
Der Mafia-Staatsanwalt Antonio Ingroia sprach in einem Interview mit Rai News von einem Attentat in einem Stil wie in den “schwarzen” 1990er Jahren. Vor 20 Jahren waren der Untersuchungsrichters Giovanni Falcone und seine Ehefrau Francesca Laura Morvillo bei Palermo Opfer eines Sprengstoffattentats geworden – zum Jahrestag am 23. Mai sind Gedenkfeiern geplant.
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08.02.12
Italiens Gewissen meldet sich zurück
Savianos Kampf geht weiter
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09.12.11
Die Mafia emanzipiert sich
“Mein Leben für die Cosa Nostra”
Staatspräsident Giorgio Napolitano sprach von einem barbarischen Akt. Vatikansprecher Federico Lombardi sagte, das ganze Land müsse “mit Entschlossenheit auf Gewalt und terroristische Provokationen reagieren”. In ganz Italien sind Solidaritätskundgebungen geplant, unter anderem am Samstagnachmittag vor dem Pantheon in Rom.
Erst am Donnerstag hatte Rom einen Anti-Terror-Plan auf den Weg gebracht und die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Allerdings standen bisher die Steuerbehörden im Mittelpunkt der Sorge. Anarchistische Gruppen hatten mit Anschlägen gedroht.
Bilderserie


‘Ndrangheta, Cosa Nostra und Camorra
Die weltweite Verbreitung der italienischen Mafia
Quelle: n-tv.de
Kapitän kid geborgen: Frachter kentert vor Griechenland
Der Frachter treibt Kiel oben im Ionischen Meer.(Foto: dpa)
Samstag, 19. Mai 20122012-05-19 16:57:42
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23.04.12
Suche nach vermissten Deutschen
Küstenwache findet zwei Tote
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16.03.12
Familientragödie im Pazifik
Acht Tote bei Bootsunglück
Ein Frachter mit rund elf
Tonnen Öl an Bord ist vor der griechischen Küste gekentert. Der Kapitän des Schiffes
kam bei dem Unglück vor der Insel Zakynthos im Ionischen Meer ums Leben.
Drei Besatzungsmitglieder des türkischen Frachters “Erol Senkaya” wurden vermisst.
Sechs konnten aus den Fluten gerettet werden. Das Schiff treibe Kiel oben, teilte
die Küstenwache mit.
Das Schiff sei nach ersten
Erkenntnissen gekentert als seine Fracht – Olivenkerne – wegen Seegangs sich im
Laderaum bewegte. Froschmänner der Küstenwache entdeckten die Leiche des Kapitäns.
Die Behörden suchten jetzt nach Möglichkeiten, das Öl aus dem Wrack zu pumpen, berichtete
das Staatsradio (NET).
Bilderserie



Tragödien auf dem Wasser
Wenn Schiffe sinken …
Quelle: n-tv.de
Starke Erschütterungen in Norditalien: Erdbeben tötet drei Menschen
Das Rathaus in Sant’ Agostino, in der Nähe von Ferrara, ist nach dem starken Erdbeben nur noch eine Ruine.(Foto: REUTERS)
Sonntag, 20. Mai 20122012-05-20 08:38:49
Die heftige Erschütterung riss viele Italiener aus dem Schlaf. Der Norden des Landes hat am frühen Sonntagmorgen ein starkes Erdbeben erlebt. Es gab Tote.
Ein
Erdbeben hat mindestens drei Menschen im Norden Italiens das Leben gekostet. Wie
die Nachrichtenagentur Ansa berichtet, starben zwei Arbeiter in einer
Keramikfabrik in Sant’Agostino westlich von Ferrara. Ein weiteres Todesopfer sei
in einer eingestürzten Halle in einem Industriegebiet in Bondeno gefunden worden,
etwa 15 Kilometer nördlich von Sant’Agostino.
Das Beben hatte um 4.04
Uhr die Region Emilia-Romagna erschüttert. Seine Stärke wurde mit 5,9 angegeben.
Eine Stunde später habe es ein Nachbeben gegeben. Am schlimmsten betroffen sei die
Gegend um Bologna, Modena, Mantova, Ferrara und Rovigo.
Epizentrum noch unklar
Die Erdstöße seien in ganz
Norditalien zu spüren gewesen, berichtet der staatliche Fernsehsender Rai. Das Fernsehen
zeigte schwer beschädigte Gebäude, vielerorts lagen Trümmer auf der Straße. Augenzeugen
berichteten im Fernsehen, es seien Gebäude, Kirchen und Türme eingestürzt. Manche
Menschen seien im Schlafanzug in Panik auf die Straße gelaufen. Auch in Mailand
habe Angst geherrscht.
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19.05.12
Bombe explodiert vor Schule
“Anschlag sollte Menschen töten”
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24.04.12
Erfolg für italienische Polizei
Gesuchter Mafioso gefasst
Über die genaue Lage des
Epizentrums gab es unterschiedliche Angaben. Es habe nahe der Gemeinde Finale Emilia
nördlich von Bologna in der Po-Ebene gelegen, hieß es unter Berufung auf das Nationale
Geophysikalische und Vulkanologische Institut. Das Portal “corriere.it”
schrieb hingegen, es habe bei dem gut 10 Kilometer westlich gelegenen Ort San Felice
sul Panaro in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern gelegen.
Das Beben sei fast so stark
gewesen wie das von Aquila, schreibt die Ansa. Am 6. April 2009 hatte ein Beben
der Stärke 6,2 die Stadt in den Abruzzen erschüttert und schwere Schäden angerichtet.
Quelle: n-tv.de
"Jahrhundertsänger" aus Deutschland: Fischer-Dieskau ist gestorben
Fischer-Dieskau hatte 1992 seine Gesangskarriere beendet.(Foto: dpa)
Freitag, 18. Mai 20122012-05-18 14:42:07
Fischer-Dieskau bei den Salzburger Festspielen 1964 mit Grace Bumbry. (Foto: dpa)
Der Opernsänger Dietrich Fischer-Dieskau ist tot. Er starb im Alter von 86 Jahren. Vor Jahrzehnten feierte er große Erfolge mit Titeln wie “Die schöne Müllerin” oder “Kindertotenlieder”.
Der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau ist tot. Er starb kurz vor seinem 87. Geburtstag, wie seine Ehefrau, die Sängerin Julia Varady, mitteilte. Der “Jahrhundertsänger” Fischer-Dieskau galt als der wahrscheinlich bedeutendste Vertreter des romantischen Liedgesangs. Er machte aber auch als Opernsänger, Musikpädagoge und Schriftsteller Karriere. Untrennbar verbunden mit seinem Namen bleiben vor allem seine Interpretationen von Franz Schuberts “Winterreise”.
Der 1925 geborene Fischer-Dieskau hatte 1992 seine Gesangskarriere beendet. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn gehörte die Teilnahme an der Uraufführung von Benjamin Brittens “War Requiem” bei der Einweihung der neuen Kathedrale im britischen Coventry im Jahr 1962. Neben dem Liedgesang pflegte Fischer-Dieskau das Opernfach.
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11.01.12
“Jetzt reicht’s!”
Quasthoff beendet Karriere
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16.02.10
Frage Antwort, Nr. 106
Sind Opernsänger unverständlich?
1948 spielte er erstmals die “Winterreise” ein, von der später weitere acht Aufnahmen erschienen. Liedklassiker wie “Die schöne Müllerin” oder Mahlers “Kindertotenlieder” erreichen als Platten hohe Auflagen.
Der Dirigent, Maler, Musikwissenschaftler und Rezitator publizierte über den Goethe-Freund Carl Friedrich Zelter und das Berliner Musikleben. Bis zuletzt hatte er Meisterklassen gegeben. Zu seinen Schülern gehörten Thomas Quasthoff und Christian Gerhaher.
Quelle: n-tv.de






































































































































































