Lakers vor dem Aus
Den Los Angeles Lakers um Superstar Kobe Bryant droht im Playoff-Halbfinale der Western Conference das Aus.
Im vierten Spiel unterlagen die Kalifornier trotz 38 Punkten des Shooting Guards Oklahoma City Thunder mit 100:103 (56:46) und gerieten damit in der Best-of-Seven-Serie mit 1:3 in Rückstand.
Die Lakers hatten das Spiel dank der erneut starken Vorstellung Bryants über weite Phasen im Griff, ließen gegen den Ende der Begegnung aber deutlich nach.
So gab der Meister von 2010 einen Vorsprung von neun Zählern zu Beginn des Schlussviertels noch aus der Hand. Oklahoma hatte in Russell Westbrook (37) und Kevin Durant (31) seine besten Werfer.
Der dreimalige Scoring-Champion Durant verwandelte kanpp 14 Sekunden vor dem Ende auch den spielentscheidenden Dreier zum 101:98. Bryant konnte Sekunden später ebenfalls aus der Distanz nicht kontern. OKC beendete die Partie mit einem 22:8-Lauf.
Die fünfte Begegnung findet in der Nacht zum Dienstag (ab 3.30 Uhr) in Oklahoma statt.
Mit einem Sieg würde das Team aus dem “Sooner State” nach Titelverteidiger Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki (4:0) auch den zweiten Champion der vergangenen beiden Jahre aus den Playoffs befördern.
RW Essen-Spieler verdächtigt
Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen drei Spieler des Regionallisten Rot-Weiss Essen Ermittlungen eingeleitet.
Der DFB war zuvor von den Essenern darüber informiert worden, dass drei Akteure des Vereins anlässlich des Heimspiels am 5. Mai 2012 gegen Borussia Dortmund II (Endstand 0:4) gegen ihren Verein gewettet hätten. Die Namen der Spieler wurden nicht genannt.
Dortmund II hatte mit dem Sieg bei Rot-Weiss die Tabellenführung in der Regionalliga West von den Sportfreunden Lotte übernommen und kann mit einem Erfolg am Samstag (14.00 Uhr) beim Wuppertaler SV den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machen.
Lakers melden sich zurück
Die Los Angeles Lakers haben ihre Chancen auf das Halbfinale der NBA-Playoffs gewahrt.
Der 16-malige Meister schlug die Oklahoma City Thunder vor heimischer Kulisse 99:96 (50:47) und verkürzte in der Best-of-Seven-Serie auf 1:2.
Nach zwei mäßigen Auftritten in Oklahoma City übernahm Superstar Kobe Bryant diesmal das Kommando. Der Guard wurde dank 36 Punkten, sieben Rebounds sowie sechs Assists zum Matchwinner.
Bryant verwandelte all seine 18 Freiwürfe und führte mit 14 Zählern im Schlussviertel einen furiosen Schlussspurt der Kalifornier an.
Knapp drei Minuten vor dem Ende hatten die Thunder noch 92:87 in Front gelegen, ehe Bryant acht der letzten 12 Lakers-Punkte markierte und das Blatt noch wendete.
Nach seinem Treffer zum 95:94 kam zudem der große Auftritt von Metta World Peace.
Er stahl Oklahomas Kevin Durant (31 Punkte) und versenkte nach Foul von Russell Westbrook (21 Zähler, 9 Rebounds) seine Freiwürfe – da waren noch 12 Sekunden auf der Uhr.
Durant verpasste dann kurz vor der Sirene einen Dreier zum Ausgleich und Lakers-Center Andrew Bynum (15 Punkte, 11 Rebounds) blockte Serge Ibakas Tip-In-Versuch.
76ers gleichen aus
Die Philadelphia 76ers lassen auch in der zweiten Runde der NBA-Playoffs einfach nicht locker.
Das Überraschungsteam der Eastern Conference bezwang die favorisierten Boston Celtics 92:83 (31:46) und glich die Best-of-Seven-Serie zum 2:2 aus.
Dabei hatten die Sixers eine grauenvolle erste Hälfte gespielt und im dritten Viertel bereits mit 18 Punkten in Rückstand gelegen.
Ein sensationeller 27:6-Lauf brachte die Gastgeber wieder ins Spiel. Im letzten Viertel (33:20) machten sie ihr großartiges Comeback dann perfekt.
Sixth Man Lou Williams markierte 13 seiner 15 Zähler in der zweiten Hälfte, aber All-Star Andre Iguodala machte am Ende den Unterschied aus.
Der Topscorer (16 Punkte, 7 Rebounds) brachte Philadelphia 82 Sekunden vor Schluss erstmals in Führung und ließ kurz darauf den letztlich siegbringenden Dreier zum 88:83 folgen.
Die Celtics erholten sich von diesem Schock nicht mehr. Kapitän Paul Pierce (24 Zähler) war ihr bester Scorer. Point Guard Rajon Rondo sammelte je 15 Punkte und Assists.
Kings kurz vor Finaleinzug
Die Los Angeles Kings sind nur noch einen Sieg vom Stanley-Cup-Finale entfernt.
Die Kalifornier, die erstmals seit 19 Jahren wieder im Finale der Western Conference stehen, setzten sich im dritten Spiel des Conference-Halbfinales gegen die Phoenix Coyotes mit 2:1 durch und gingen in der Best-of-seven-Serie mit 3:0 in Führung.
Dwight King erzielte Anfang des letzten Drittels den Siegtreffer. Zunächst waren die Gäste durch Daymond Langkow in Führung gegangen, doch Anze Kopitar gelang der Ausgleich für die Kings.
Das Überraschungsteam von Coach Darryl Sutter hatte in Runde eins das beste Vorrunden-Team, Vorjahresfinalist Vancouver Canucks, mit 4:1 Siegen und anschließend auch die St. Louis Blues als Nummer zwei des Westens mit 4:0 ausgeschaltet.
Los Angeles kann nun im vierten Spiel am Sonntag vor heimischem Publikum den Finaleinzug perfekt machen. Im Endspiel um den Stanley Cup würde L.A. entweder auf die New York Rangers oder die New Jersey Devils treffen.
In der Serie steht es 1: 1, die dritte Partie findet am Samstag in New Jersey statt.

































































































































































