Flensburg vor erstem Titelgewinn
Der ehemalige deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt steht vor seinen ersten Titelgewinn seit 2005.
Das Team von Trainer Ljubomir Vranjes gewann das Hinspiel des deutschen Finals im Pokalsieger-Cup beim Konkurrenten VfL Gummersbach mit 34:33 (16:17) und verschaffte sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Freitag in eigener Halle.
Als bislang letzten Titel hatte der Meister von 2004, der sich in der laufenden Saison bereits die Champions-League-Qualifikation gesichert hat, vor sieben Jahren den DHB-Pokal geholt.
Der VfL muss dagegen um seinen vierten Titel innerhalb von drei Jahren bangen. Gummerbach hatte 2009 den EHF-Pokal gewonnen und in den folgenden beiden Jahren den Pokalsieger-Cup.
Vor 2105 Zuschauern in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle war Anders Eggert mit elf Toren bester Flensburger Werfer. Für Titelverteidiger Gummersbach traf Adrian Pfahl (9) am besten.
Flensburg vor erstem Titelgewinn
Der ehemalige deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt steht vor seinen ersten Titelgewinn seit 2005.
Das Team von Trainer Ljubomir Vranjes gewann das Hinspiel des deutschen Finals im Pokalsieger-Cup beim Konkurrenten VfL Gummersbach mit 34:33 (16:17) und verschaffte sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Freitag in eigener Halle.
Als bislang letzten Titel hatte der Meister von 2004, der sich in der laufenden Saison bereits die Champions-League-Qualifikation gesichert hat, vor sieben Jahren den DHB-Pokal geholt.
Der VfL muss dagegen um seinen vierten Titel innerhalb von drei Jahren bangen. Gummerbach hatte 2009 den EHF-Pokal gewonnen und in den folgenden beiden Jahren den Pokalsieger-Cup.
Vor 2105 Zuschauern in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle war Anders Eggert mit elf Toren bester Flensburger Werfer. Für Titelverteidiger Gummersbach traf Adrian Pfahl (9) am besten.
Pflichtsieg für HSV Hamburg
Der entthronte Meister HSV Hamburg hat im Rennen um die Champions-League-Plätze einen Pflichtsieg eingefahren.
Die Mannschaft von Trainer-Präsident Martin Schwalb gewann bei Abstiegskandidat HSG Wetzlar mit 28:26 (13:9) und liegt als Tabellenvierter noch einen Punkt hinter den Füchsen Berlin, die sich als Dritter hinter dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt noch direkt für die Königsklasse qualifizieren würden.
Allerdings hat das Team aus der Hauptstadt mit noch zwei ausstehenden Partien beste Chancen, den HSV auf Distanz zu halten, der in dieser Saison nur noch einmal antritt.
Deutsches Trio vor der europäischen Kür
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Frisch Auf Göppingen und Trainer Velimir Petkovic feiern 2011 den EHF-Cup-Sieg
München – Da hatte sich selbst das Gummersbacher Urgestein Heiner Brand kräftig geirrt.
“Ich habe Ende vergangenen Jahres das erste Mal mit meiner Prognose ganz schief gelegen, als ich gesagt habe, die haben keine Chance mehr auf den Klassenerhalt”, sagte der langjährige Handball-Bundestrainer.
Doch der VfL Gummersbach zog den Kopf in eindrucksvoller Art und Weise noch einmal aus der Schlinge.
“Sensationelle Entwicklung”
Mit dem vierten Europacup-Triumph innerhalb von drei Jahren will der Altmeister seine starke Rückrunde veredeln.
Im Final-Hinspiel des Europacups der Pokalsieger trifft der VfL am Sonntag auf die SG Flensburg-Handewitt. (
VORSCHAU: Deutsches Finale im Europapokal)
Bereits am Samstag will Frisch Auf Göppingen den Grundstein für eine Wiederholung des Vorjahreserfolgs im EHF-Pokal bei Dünkirchen HB in Frankreich legen. (
DATENCENTER: Pokal der Pokalsieger)
“Das ist eine sensationelle Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat”, sagte Brand über den VfL.
Brand: Flensburg ist der Favorit
Dennoch sieht der Manager des Deutschen Handballbundes (DHB) Flensburg nach der Qualifikation für die Champions League in der besseren Ausgangslage: “Flensburg ist sicherlich der Favorit, aber bei der Gummersbacher Mannschaft weiß man nie, was dabei ‘rumkommt.”
Viel wichtiger ist für Brand aber der geglückte Klassenerhalt. Damit ist die Basis für eine bessere Zukunft im Oberbergischen geschaffen. Der Bau einer neuen Halle verschafft dem Klub eine gute Perspektive, denn vor einem Jahr stand der VfL auch finanziell am Abgrund.
Die Folge: Die besten Spieler mussten verkauft werden, der Substanzverlust innerhalb der Mannschaft war enorm. Jetzt blickt Gummersbach positiv nach vorne, auch wenn man im Lizenzierungsverfahren der Handball-Bundesliga (HBL) nachsitzen muss. Bis zum 30. Mai muss eine Liquiditätslücke geschlossen werden.
Aus mit Mühe vermieden
“Nachdem wir im letzten Jahr nur mit viel Mühe das absolute Aus vermeiden konnten, war uns allen klar, dass der VfL Gummersbach in diesem Jahr nicht einfach durchgewunken wird. Wir werden die Bedingung erfüllen”, sagte Geschäftsführer Axel Geerken.
Auch Brand kennt die Umstände in Gummersbach genau und gibt sich keinen Illusionen hin: “Gummersbach wird nie an die finanziellen Möglichkeiten vom THW Kiel herankommen können und auch nicht an die durch Mäzenatentum gestützten Verhältnisse in Hamburg und Mannheim. Wichtig wäre es aber, einen soliden Unterbau zu haben, mit dem man dann dauerhaft eine vernünftige Bundesliga-Mannschaft präsentieren könnte.”
SG wartet seit sieben Jahren
Nach dem Sieg im EHF-Pokal (2009) und den Erfolgen im Pokalsieger-Wettbewerb (2010 und 2011) will der VfL die Rückrunde nun mit einem weiteren Titel krönen, doch Flensburg präsentierte sich zuletzt in einer starken Verfassung. (
Bericht: Flensburg erteilt Löwen Lektion)
“Es ist ja schön und gut, dass wir die Champions League erreicht haben. Aber jetzt wollen wir auch einen Titel”, sagte Torhüter Mattias Andersson.
Seit sieben Jahren (Pokalsieger 2005) wartet die SG auf einen Titel. Der letzte Triumph im Europacup liegt sogar elf Jahre zurück.
Petkovic sieht Vorteil
Göppingen durfte im vergangenen Jahr feiern.
Vor dem Final-Hinspiel bei Dünkirchen ist die Mannschaft aber gewarnt.
“Uns erwarten zwei spannende und interessante Spiele auf Augenhöhe”, sagte Trainer Velimir Petkovic.
Er sieht aber einen Vorteil für seine Mannschaft: “Dass wir das Heimrecht im Rückspiel haben, freut uns sehr, denn dann fällt die Entscheidung. Dünkirchen schaltete im Halbfinale den SC Magdeburg aus.
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Pflichtsieg für HSV
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Hans Lindberg kam 2007 von Viborg HK zu den Hamburgern
München – Der entthronte Meister HSV Hamburg hat im Rennen um die Champions-League-Plätze in der
Toyota HBL einen Pflichtsieg eingefahren.
Die Mannschaft von Trainer-Präsident Martin Schwalb gewann bei Abstiegskandidat HSG Wetzlar mit 28:26 (13:9) und liegt als Tabellenvierter noch einen Punkt hinter den Füchsen Berlin, die sich als Dritter hinter dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt noch direkt für die Königsklasse qualifizieren würden.
Allerdings hat das Team aus der Hauptstadt mit noch zwei ausstehenden Partien beste Chancen, den HSV auf Distanz zu halten, der in dieser Saison nur noch einmal antritt.
Wetzlar verpasste derweil einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf und musste zusehen, wie der Bergische HC den Abstand verkürzte (
DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle der Toyota HBL).
BHC gewinnt gegen Hüttenberg
Der Aufsteiger aus Solingen feierte vier Tage nach der Entlassung von Trainer Hans-Dieter Schmitz einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.
Im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten TV Hüttenberg gewann der BHC mit 28:25 (11:10) und verdrängte den Mitaufsteiger von Platz 16.
Zwei Spiele vor Saisonende trennen beide Teams noch zwei Punkte von Nichtabstiegsplatz 15, den derzeit Wetzlar inne hat.
Lindberg dominiert
In Wetzlar war Hamburgs dänischer Europameister Hans Lindberg mit elf Treffern der dominierende Mann auf dem Platz.
Der Bosnier Adnan Harmandic konnte mit sieben Toren für die Gastgeber die Niederlage nicht verhindern.
Bester Werfer für den Bergischen HC war der österreichische Nationalspieler Richard Wöss mit acht Treffern. Für Hüttenberg war Matthias Gerlich am erfolgreichsten (
Stenogramme: der 32. Spieltag).
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