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Sport News

"Manchmal ist Fußball brutal": Löw leidet mit dem FC Bayern


Am Boden: Arjen Robben und der FC Bayern verloren denkbar unglücklich das Endspiel um die Champions- League-Krone 2012.

Am Boden: Arjen Robben und der FC Bayern verloren denkbar unglücklich das Endspiel um die Champions- League-Krone 2012.(Foto: dapd)

Sonntag, 20. Mai 20122012-05-20 00:15:10


39:9 Torschüsse, 20:1 Ecken, aber trotzdem verliert der FC Bayern sein Champions-League-Heimfinale gegen den FC Chelsea. Auch Bundestrainer Joachim Löw leidet mit den Münchnern, er findet: “Fußball ist manchmal brutal.” Und er hat Recht.

Bundestrainer Joachim Löw hatte nach dem verlorenen Elfmeter-Drama im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea Mitleid mit dem FC Bayern München. “Fußball ist manchmal brutal. Natürlich sind wir jetzt erst mal alle enttäuscht und traurig”, ließ Löw aus dem Trainingslager der Nationalmannschaft in Tourrettes in Südfrankreich mitteilen.

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Löw spendete aber auch Trost: “Ich gratuliere dem FC Bayern trotz der Niederlage zu einer klasse Champions-League-Saison. Die Münchner haben uns tolle Spiele beschert, besonders gegen Madrid. Gegen Chelsea waren sie die bessere Mannschaft in 120 Minuten und hatten die besseren Chancen.

Auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff war geknickt. “Das ist eine bittere Niederlage. Vom Spielverlauf her hätten die Bayern klar gewinnen müssen. Beim Elfmeterschießen kann immer alles passieren. Wir werden die Jungs wieder aufbauen. Mit uns können sie ja noch einen Titel gewinnen. Trotz der Niederlage haben die Bayern eine starke Saison gespielt”, erklärte Bierhoff.

Quelle: n-tv.de

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Ohne Elfmeterkrimi zum CL-Titel: Heynckes baut am FCB-Denkmal

Freitag, 18. Mai 20122012-05-18 16:24:04


Ein Triumph des FC Bayern – und Jupp Heynckes würde als erst dritter Trainer die Champions League mit zwei Vereinen gewinnen. Nach dem Triumph 1998 mit Real Madrid könnte der Coach seine Karriere nun mit dem Heimsieg des FC Bayern in München krönen. Ein Rücktritt soll auch im Fall des ultimativen Erfolgs nicht infrage kommen.


Scherz unter dem Pokal: Jupp Heynckes war vor einem der wichtigsten Spiele der Bayern-Geschichte zu Witzchen aufgelegt.

Scherz unter dem Pokal: Jupp Heynckes war vor einem der wichtigsten Spiele der Bayern-Geschichte zu Witzchen aufgelegt. (Foto: dpa)

Eine kleine Nachbildung der begehrtesten Trophäe des europäischen Club-Fußballs hat Jupp Heynckes längst zu Hause. “Die steht irgendwo im Büro, aber da bin ich ja selten. Ich schaue mir das nicht täglich an”, sagte der 67-Jährige. 1998 reckte er als Trainer von Real Madrid die 62 Zentimeter hohe und 7,5 Kilogramm schwere Trophäe in die Höhe und bekam vor seiner folgenden Entlassung die “dickste Prämie meiner gesamten Laufbahn”. Nun kann er als dritter Trainer nach José Mourinho (FC Porto/Inter Mailand) und Ottmar Hitzfeld (Borussia Dortmund/FC Bayern) zum zweiten Mal die Champions League gewinnen – und sich ein Bayern-Denkmal setzen.

“Er durfte den Titel schon einmal gewinnen und will ihn wieder haben. Der Trainer ist genauso heiß wie wir Spieler”, berichtete Philipp Lahm. “Er hat sehr viel dazu beigetragen, dass wir im Finale sind”, betonte der Kapitän. Vor allem die große Routine von Heynckes soll ein Trumpf im Kampf gegen den FC Chelsea werden. “Ich glaube, dass der Trainer jetzt ganz wichtig ist für unsere Mannschaft mit seiner großen Erfahrung”, betonte Arjen Robben. “Es ist wichtig, das Richtige zu sagen, die Mannschaft vorzubereiten und zu stimulieren.”

Scherze unter dem Pokal

FC Bayern – FC Chelsea, 20.45 Uhr

Team: Neuer – Lahm, Boateng, Timoschtschuk, Contento – Schweinsteiger, Kroos – Robben, Müller, Ribéry – Gomez
Trainer: HeynckesTeam: Cech – Bosingwa, David Luiz, Cahill, Cole – Mikel, Lampard – Sturridge, Mata, Kalou – Drogba
Trainer: Di MatteoSchiedsrichter: Pedro Proença (Portugal)

Heynckes hat keine Zweifel, dass ihm das gelingen wird. “Ich habe die ganze Palette rauf und runter erlebt. Deswegen denke ich, ist es sicher von Vorteil, wenn man vor solch einem Endspiel so einen immensen Erfahrungsschatz hat. Bei solch einer Begegnung ist man von Grund auf als Spieler unter Spannung, unter Druck und nervös. Und wenn man dann noch einen Trainer hat, der auch rumzappelt, dann ist das ganz schwierig”, schilderte er.

Einen Tag vor dem Finale demonstrierte Heynckes in der Münchner Arena Gelassenheit. “Ich denke, dass es gerade in der jetzigen Situation für Mannschaft und Club ganz wichtig ist, dass ich eben die Ruhe ausstrahle wie ich das eigentlich über die ganze Saison getan habe”, betonte Heynckes. Direkt unterhalb der Pokal-Abbildung war der Coach gar zu Scherzen aufgelegt und verriet, dass er sich zur Einstimmung noch einmal Ausschnitte der Spiele auf dem Weg in das Heim-Finale angeschaut hatte. Und dort soll ihn nichts mehr aus der Ruhe bringen. “Man hat alle Szenarien schon durchgespielt in seiner Laufbahn als Trainer und Spieler”, erklärte Heynckes.

Zum dritten Mal führte ihn diese Trainerkarriere, die im Sommer 1979 bei Borussia Mönchengladbach begann, zum FC Bayern. Nach den menschlichen Wirrungen der Amtszeit von Louis van Gaal und dem spektakulär gescheiterten Experiment mit Reformer Jürgen Klinsmann war und ist der Moderator Heynckes der Ruhestifter, den die Münchner brauchten.

Schon jetzt “Mann des Jahres”

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Für Karl-Heinz Rummenigge war er bereits vor dem Finale der “Mann des Jahres”. “Wie er den Job interpretiert hat, wie er die Ruhe bewahrt hat, und wie er auch in unruhigen Zeiten immer die richtigen Lösungen präsentiert hat, das war erstklassig, das hat mir imponiert”, sagte der Vorstandschef. Kaum vorstellbar, wie die Lobeshymnen im Falle eines Triumphes ausfallen würden.

Ein Sieg gegen den FC Chelsea wäre der “krönende Abschluss” für die Bayern-Saison – nicht aber für den Trainer in seiner Schaffensphase. Heynckes, Rummenigge und auch Präsident Uli Hoeneß wiesen die Gedankenspiele eines Rücktritts im Falle des Sieges weit von sich. “Jupp Heynckes wird auch im nächsten Jahr unser Trainer sein. Jupp ist keiner, der aus einer Emotion heraus fahnenflüchtig wird. Das lässt sein Charakter gar nicht zu”, versicherte Hoeneß.

Bis 2013 läuft der Vertrag des 67-Jährigen, der einen Tag vor seinem Spiel des Jahres auch über sein Alter scherzte. Auch wenn deutsche Mannschaften eine positive Bilanz gegen Engländer vom Punkt hätten, solle man ein drittes Elfmeterschießen in dieser Saison nach denen gegen Mönchengladbach und Madrid bitteschön vermeiden, sagte Heynckes. In seinem Alter müsse man schauen, dass das Herz solche Krimis übersteht.

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BVB-Gala im Pokalfinale: Bayerns Albtraum heißt Borussia DortmundBVB-Gala im Pokalfinale: Bayerns Albtraum heißt Borussia DortmundBVB-Gala im Pokalfinale: Bayerns Albtraum heißt Borussia Dortmund

BVB-Gala im Pokalfinale
Bayerns Albtraum heißt Borussia Dortmund

Quelle: n-tv.de

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Der Fluch am Elfmeterpunkt: Robben versagen die Nerven


Schon im Ansatz nichts geworden: der Robben-Elfer.

Schon im Ansatz nichts geworden: der Robben-Elfer.(Foto: dapd)

Samstag, 19. Mai 20122012-05-19 23:54:00


Was für eine Tragik für Arjen Robben. Er hätte die Bayern vor dem Elfmeterschießen und der bitteren Niederlage im Nervenkrimi retten können. Doch der Niederländer versagte. Am Ende herrschte nur Entsetzen.

Doch wohl nicht Arjen Robben. Mancher Bayern-Fan befürchtete das Schlimmste. Der Niederländer nahm ein paar Schritte Anlauf und schob den Ball schwach und unplatziert Richtung Tor des FC Chelsea. Keeper Petr Cech tauchte ab und bekam die Kugel im Nachfassen sicher zu greifen. Robben hatte den möglicherweise vorentscheidenden Elfmeter in der fünften Minute der Verlängerung verschossen. Entsetzen in der Münchner Fußball-Arena, das erst recht nicht mehr weichen sollte, nachdem Robbens Kollegen das anschließende Elfmeterschießen verloren hatte.


Schweinsteiger will's gar nicht sehen.

Schweinsteiger will’s gar nicht sehen. (Foto: AP)

Ausgerechnet Robben. Schon beim Bundesliga-Gipfel gegen Borussia Dortmund hatte sich der selbstbewusste Holländer den Ball geschnappt, ihn aber nicht im Tor untergebracht. Am Samstag scheiterte der Mann, der beim FC Bayern Spiele entscheiden kann und soll, erneut. Und das auch noch gegen seinen ehemaligen Verein. Die Nerven versagten, selbst Kollege Bastian Schweinsteiger wollte nicht hinsehen, hockte auf dem Boden mit gefalteten Händen, den Kopf nach unten gerichtet. Im Elfmeter-Krimi verschoss Schweinsteiger dann aber selbst.

Robben wollte, wie so oft, am liebsten alles und das immer am besten machen. Von Beginn an war ihm das Bemühen anzusehen, den FC Bayern zum historischen Erfolg vor heimischer Kulisse zu führen und sich endlich von den Chelsea-Fans richtig, wenngleich erinnerungsreich zu verabschieden. Von 2004 bis 2007 hatte Robben an der Stamford Bridge gespielt. “Es tut mir immer gut, wenn sie Erfolg haben”, hatte Robben vor der Partie noch gesagt.

Doch dürfte ihn nun der Elfmeter-Fluch schwer verfolgen. Dabei hatte Robben aus seinem öffentlich diskutierten Fehlschuss gelernt und im Elfmeterschießen im Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid verzichtet. Und das, nachdem der 28-Jährige in der regulären Spielzeit seinen vierten Saisontreffer in der Champions League erzielt hatte.

Der fünfte sollte gegen Chelsea folgen. In der 21. Minute konnte aber Cech mit einer Fußabwehr gegen Robben klären, der Ball sprang zu allem Überfluss auch noch an den Pfosten. Robbens Volleyschuss von der Strafraumgrenze nach einer halben Stunde ist kein Problem für den Chelsea-Keeper. Sein Schuss in der 59. Minute wird von der Chelsea-Abwehr in höchster Not abgeblockt, bei einem Versuch mit dem rechten Fuß muss sich wiederum Cech nicht besonders anstrengen. Und dann auch noch der Elfmeter. Dabei sind es Spiele wie das “Finale dahoam”, für die die Bayern den Niederländer brauchen, so wie mit seinem spektakulären Tor auswärts gegen Manchester United, das den Münchnern 2010 das Weiterkommen ins Halbfinale beschert hatte.

Quelle: n-tv.de

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Drei Matchbälle, drei Mal versagt: Finalpleite stürzt FC Bayern in Depression


Arjen Robben, Coach Jupp Heynckes und die tragische Figur des Abends, Bastian Schweinsteiger.

Arjen Robben, Coach Jupp Heynckes und die tragische Figur des Abends, Bastian Schweinsteiger.(Foto: AP)

Sonntag, 20. Mai 20122012-05-20 06:36:34


Es ist ein bitterer Abend für den FC Bayern. Das Champions-League-Finale im eigenen Stadion gegen den FC Chelsea soll die Erfüllung aller Titelträume werden. Doch das Spiel wird allen nur in trauriger Erinnerung bleiben. Nach Führung in der regulären Spielzeit, nach verschossenem Strafstoß in der Verlängerung und nach einem Elfmeterschießen, bei dem es zwischenzeitlich so aussieht, als ob die Münchener als die Sieger vom Platz gehen, bleibt: nichts. Beim traditionellen Bankett in der Nacht kann noch keiner fassen, was an dem dramatischen Fußballabend geschehen ist.

FC Bayern – FC Chelsea 3:4 i.E.

Tore: 1:0 Thomas Müller (83.), 1:1 Drogba (88.)
Bes. Vork.: Cech hält FE von Robben (95.)

München: Neuer – Lahm, Timoschtschuk, Boateng, Contento – Schweinsteiger, Toni Kroos – Robben, Thomas Müller (87. van Buyten), Ribery (97. Olic) – Gomez
Chelsea: Cech – Bosingwa, David Luiz, Cahill, Cole – Mikel – Lampard – Kalou (84. Torres), Mata, Bertrand (73. Malouda) – Drogba
Referee: Proenca (Portugal) Zuschauer: 62.500
Schüsse: 39:9 Ecken: 20:1 Ballbesitz: 54:46

Die Partie im n-tv.de Liveticker nachlesen!

Didier Drogba und der FC Chelsea tanzten als Champions-League-Sieger in die Münchner Nacht hinein – beim FC Bayern war die Schockstarre auch im fein geschmückten Festsaal greifbar. “Ich habe das 1999 erlebt, als wir in Barcelona so dramatisch 1:2 verloren haben. Das war damals auch unglaublich brutal, aber ich habe fast den Eindruck, heute Abend ist das irgendwie noch bitterer, noch brutaler und eigentlich auch überflüssiger. Und das tut unglaublich weh”, richtete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sehr bedachte Worte von der Bühne an Ehrengäste und Mitarbeiter des Vereins.

1999 – das war die 1:2-Niederlage in Barcelona gegen Manchester United. Die Münchner bereiteten sich damals kurz vor dem Ende schon auf die Siegerehrung vor, ehe sie zwei späte Tore aus allen Träumen rissen. Und auch diesmal waren Torschütze Thomas Müller Co. dem begehrten Pokal so nah. “Wir hatten drei Matchbälle”, betonte Rummenigge. Die 1:0-Führung durch Müller (83.), der durch Arjen Robben verschossene Elfmeter (95.) und die Führung im Elfmeterschießen. “Trotzdem haben wir es nicht geschafft.”

“Wie ein schlechter Film”

Das Carpaccio vom geräucherten Lachs, das Rinderfilet oder die Flusskrebse hätten allen Bayern-Gästen besser geschmeckt, wenn das Team nicht auch den dritten Titel der Saison verspielt hätte. Nach Vize-Meisterschaft und Pokal-Demütigung folgte nun trotz starker Vorstellung nur der Trostpreis in der Königsklasse. “Das ist schwierig in Worte zu fassen”, meinte Präsident Uli Hoeneß und fand den Ausgang des erträumten Finales dahoam einfach “grausam, grausam”. Rummenigge stellte bei der Fahrt von der Arena in den Festsaal bei den Fans “unglaubliche Trauer” fest. Die war auch den Bayern-Profis an ihren Tischen anzusehen.


Unfassbar viel Geld hat Roman Abramowitsch in den FC Chelsea gepumpt. Nun reicht es endlich auch zum großen Titel.

Unfassbar viel Geld hat Roman Abramowitsch in den FC Chelsea gepumpt. Nun reicht es endlich auch zum großen Titel. (Foto: dpa)

“Jeder, der auf Bayern-Seite ist, kann annähernd mitfühlen, was in uns vorgeht”, erklärte WM-Torschützenkönig Müller, der als vermeintlicher Matchwinner in der 83. Minute ausgewechselt worden war. “Das gab’s im Fußball leider schon viel zu oft, dass solche Spiele passieren. Wir hätten das Spiel mehrmals entscheiden können, aber dass das so endet, das ist natürlich…”

Trotz klarer Feldvorteile und hochkarätiger Chancen gab es am Ende nur ein tränenreiches 3:4 im Elfmeterschießen, der zweite Erfolg in der europäischen Königsklasse nach 2001 wurde verpasst. “Das ist ein absoluter Alptraum. Entsprechend ist die Stimmung in der Kabine”, berichtete Sportdirektor Christian Nerlinger. “Das ist wie ein schlechter Film. Wir waren die klar bessere Mannschaft.”

Londoner feiern

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Aber genau das macht die Niederlage so bitter. “Wir hätten einfach zupacken müssen”, sagte Torhüter Manuel Neuer, der nicht nur gegen Juan Mata im Elfmeterschießen hielt, sondern auch selbst verwandelte. Allerdings versagten später bei Ivica Olic und bei Bastian Schweinsteiger die Nerven.

Dagegen durfte Chelsea nach der bitteren Final-Niederlage von 2008 den ersehnten Erfolg feiern. “Heute ist ein großer Tag für unseren Club, unsere Fans und uns Spieler”, sagte Drogba. Mit seinem Ausgleich (88.) hielt er die Londoner im Rennen, im Elfmeterschießen verwandelte er den entscheidenden Ball. Dazu hatte Chelsea einen herausragenden Rückhalt in Torhüter Petr Cech. “Er ist der beste Torwart der Welt”, lobte Drogba das Geburtstagskind. Am Sonntag, also wenige Minuten nach seinen entscheidenden Paraden, wurde Cech 30 Jahre alt.

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Brutales CL-Finaldrama gegen Chelsea: FC Bayern dominiert - und verliertBrutales CL-Finaldrama gegen Chelsea: FC Bayern dominiert - und verliertBrutales CL-Finaldrama gegen Chelsea: FC Bayern dominiert - und verliert

Brutales CL-Finaldrama gegen Chelsea
FC Bayern dominiert – und verliert

Quelle: n-tv.de

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Rekordtransfer vom FC Basel: Gladbachs neuer Reus heißt Xhaka

Freitag, 18. Mai 20122012-05-18 17:57:50


Erst so teuer wie kein Gladbacher-Neuzugang davor, aber Granit Xhaka soll die Rekordablöse wert sein. Der 19-Jährige vom Schweizer Double-Sieger FC Basel gilt als Toptalent und soll bei den Borussen Nationalspieler Marco Reus ersetzen. Xhaka gilt als Wunschspieler von Landsmann und Borussen-Coach Lucien Favre.


Granit Xhaka gilt als eines der größten Talente im Schweizer Fußball.

Granit Xhaka gilt als eines der größten Talente im Schweizer Fußball. (Foto: dapd)

Borussia Mönchengladbach stößt bei der Verstärkung des Kaders in neue Dimensionen vor. Für den Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka griff der Fußball-Bundesligist tiefer denn je in die Vereinskasse. Dem Vernehmen nach zahlt der Tabellenvierte rund 8,5 Millionen Euro an den FC Basel. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2017.

“Bei unseren Bemühungen um Granit Xhaka standen wir in Konkurrenz zu einer ganzen Reihe von europäischen Topclubs und freuen uns, dass es uns gelungen ist, ihn zu Borussia zu holen”, sagte Sportdirektor Max Eberl.

Xhaka gilt als Wunschspieler von Landsmann und Borussen-Coach Lucien Favre. Nach einer sportärztlichen Untersuchung waren die letzten Zweifel an einer Verpflichtung ausgeräumt. Der im Kosovo geborene Profi gehörte seit der Saison 2010/11 zum Kader des diesjährigen Schweizer Double-Gewinners aus Basel. “Ich bin überglücklich, dass der Vertrag jetzt unterschrieben ist. Die Entscheidung ist mir nicht schwer gefallen. Ich habe mich von Anfang an für Borussia entschieden, weil es ein fantastischer Verein ist”, wird Xhaka in einer Vereinsmitteilung vom Freitag zitiert.

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In dieser Spielzeit bestritt Xhaka 23 Liga-Spiele und erzielte dabei einen Treffer. In der Champions League kam Xhaka acht Mal zum Einsatz, ehe der FC Basel im Achtelfinale an Bayern München scheiterte.

Die Verkäufe von Angreifer Marco Reus (Borussia Dortmund) und Abwehrspieler Dante (Bayern München) machten den Einkauf möglich. Xhaka ist wohl mehr als doppelt so teuer wie die bisherigen Rekordtransfers Federico Insua (2006), Raul Bobadilla (2009) und Igor de Camargo (2010), die für jeweils vier Millionen Euro verpflichtet worden waren.

Quelle: n-tv.de

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