Müller-Yacht auf Treppchen-Kurs
Die Hochseeyacht “Puma” mit dem Kieler Vorschiffsmann Michael Müller (29) peilt drei Etappen vor Schluss beim Volvo Ocean Race das Treppchen an.
In einem packenden Hafenrennen holte die Crew um US-Skipper Ken Read in Miami (USA) Platz drei und verbesserte damit auch ihre Chance auf den Gesamtsieg bei der Regatta rund um die Welt, die Anfang Juli in Irland endet.
Die “Puma” liegt in der Gesamtwertung als Vierte nur noch ein Punkt hinter Platz drei.
Der Vorsprung von Spitzenreiter “Telefonica” (Skipper Iker Martinez), Schlusslicht der Kurzwettfahrt, schmolz auf 14 Punkte.
Das In-Port-Race gewann die im Gesamtklassement abgeschlagene “Abu Dhabi” mit Ian Walker knapp vor Franck Cammas “Groupama” aus Frankreich. Das siebte Teilstück der Hochsee-Regatta führt nach Lissabon.
Müller-Yacht auf Treppchen-Kurs
Die Hochseeyacht “Puma” mit dem Kieler Vorschiffsmann Michael Müller (29) peilt drei Etappen vor Schluss beim Volvo Ocean Race das Treppchen an.
In einem packenden Hafenrennen holte die Crew um US-Skipper Ken Read in Miami (USA) Platz drei und verbesserte damit auch ihre Chance auf den Gesamtsieg bei der Regatta rund um die Welt, die Anfang Juli in Irland endet.
Die “Puma” liegt in der Gesamtwertung als Vierte nur noch ein Punkt hinter Platz drei.
Der Vorsprung von Spitzenreiter “Telefonica” (Skipper Iker Martinez), Schlusslicht der Kurzwettfahrt, schmolz auf 14 Punkte.
Das In-Port-Race gewann die im Gesamtklassement abgeschlagene “Abu Dhabi” mit Ian Walker knapp vor Franck Cammas “Groupama” aus Frankreich. Das siebte Teilstück der Hochsee-Regatta führt nach Lissabon.
Star-Segler Jacobs verstorben
Die deutsche Segler-Szene trauert um Timo Jacobs. Der Lübecker Starboot-Segler ist am Sonntag völlig unerwartet in einem Hamburger Krankenhaus gestorben, nachdem er in der Nacht zuvor einen Herzinfarkt erlitten hatte.
Nach Informationen der “Lübecker Nachrichten” vermuten die Ärzte eine Entzündung des Herzmuskels in Folge einer Virusinfektion als Ursache für den Infarkt.
“Mit Timo Jacobs verliert der Deutsche Segler-Verband nicht nur einen sehr leistungsstarken Segler, sondern auch einen überaus fairen und hilfsbereiten Menschen. Unser Mitgefühl gehört seiner Familie und seinen Freunden. Wir trauern mit ihnen um einen besonderen Menschen und ein Vorbild als Segler und Sportsmann”, schreibt der DSV.
Am Samstag hatte Jacobs noch einen Segelausflug auf der Alster unternommen, bevor er sich am Abend zusammen mit seiner Freundin das Feuerwerk beim Hamburger Hafengeburtstag ansah.
Als seine Freundin in der folgenden Nacht gegen drei Uhr aufwachte, bemerkte sie, dass etwas mit Jacobs nicht stimmte.
“Sie hat den Notarzt gerufen. Timo ist sofort ins Krankenhaus eingeliefert worden, doch die Hilfe kam zu spät”, sagt Freund und Steuermann Johannes Babendererde. Im Laufe des Tages sei Jacobs gestorben.
Der ehemalige A-Kaderathlet hatte zuletzt noch mit Babendererde um einen Startplatz im Starboot bei den Olympischen Spielen in London gekämpft, musste sich aber in der nationalen Ausscheidung Robert Stanjek und Frithjof Kleen aus Berlin geschlagen geben.
Für das kommende Wochenende hatte Jacobs seinen Start bei einer Regatta auf dem Ratzeburger See geplant. Nun soll dort eine Schweigeminute für den 29-Jährigen stattfinden.
Etappensieg für Puma und Müller
Mit einem umjubelten Heimsieg hat das US-Team Puma Ocean Racing beim Volvo Ocean Race in Miami die zweite Etappe in Folge gewonnen.
Die Crew um Skipper Ken Read und den Kieler Michael Müller auf dem Vorschiff wehrte die Angriffe der Camper von Chris Nicholson am Ende erfolgreich ab und kreuzte die Ziellinie am Mittwochabend nach 4800 Seemeilen (8860 Kilometer).
“Ich bin total happy”, sagte Müller, der nun einige Tage zur Regeneration hat.
In der Gesamtwertung bleibt es drei Etappen vor dem Ende der Weltregatta Anfang Juli im irischen Galway spannend.
Franck Cammas Groupama aus Frankreich machte durch Rang drei am frühen Donnerstagmorgen fünf Punkte auf die führende Telefonica von Iker Martinez (164) gut, die 37 Minuten zurück nur Vierte wurde, hat aber mit 153 Zählern nun selbst Camper (149) und Puma (147) im Nacken.
Nach einem Hafenrennen am 19. Mai startet das Feld einen Tag später über den Atlantik zurück nach Lissabon.
Laser-WM: Grotelüschen Achter
Olympiasegler Simon Grotelüschen aus Lübeck hat bei der Laser-Weltmeisterschaft vor Boltenhagen das Treppchen verpasst.
Der 25-Jährige belegte in der Endabrechnung Platz acht und war damit drei Plätze besser als Philipp Buhl aus Kiel.
Weltmeister wurde Titelverteidigerin Tom Slingsby aus Australien (57 Punkte), der den Kroaten Tonci Stipanovic (85) auf Rang zwei verwies. Dritter wurde der Australier Andrew Maloney (97).





























































































































































