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Florett-Herren holen Platz drei

Die deutschen Florett-Herren um Olympiasieger Benjamin Kleibrink und den viermaligen Weltmeister Peter Joppich befinden sich knapp zwei Monate vor den Sommerspielen in London in guter Form.

Beim Weltcup in Seoul unterlag das deutsche Team erst im Halbfinale Weltmeister China denkbar knapp mit 44:45 und belegte Platz drei.

Im Einzel am Samstag hatte Kleibrink mit Rang sieben die beste deutsche Platzierung erreicht.

Er war allerdings nach einem Sieg gegen Ex-Weltmeister Andrea Baldini (Italien) wegen einer Fußverletzung im Viertelfinale nicht mehr angetreten.

Die deutschen Olympiastarterinnen Carolin Golubytskyi (Florett) und Alexandra Bujdoso (Säbel) erreichten bei ihren Grand-Prix-Turnieren keine vordere Platzierung.

Golubytskyi landete in Seoul nur auf Platz 33, Bujdoso kam im chinesischen Tianjin nicht über Rang 26 hinaus.

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Florett-Herren holen Platz drei

Die deutschen Florett-Herren um Olympiasieger Benjamin Kleibrink und den viermaligen Weltmeister Peter Joppich befinden sich knapp zwei Monate vor den Sommerspielen in London in guter Form.

Beim Weltcup in Seoul unterlag das deutsche Team erst im Halbfinale Weltmeister China denkbar knapp mit 44:45 und belegte Platz drei.

Im Einzel am Samstag hatte Kleibrink mit Rang sieben die beste deutsche Platzierung erreicht.

Er war allerdings nach einem Sieg gegen Ex-Weltmeister Andrea Baldini (Italien) wegen einer Fußverletzung im Viertelfinale nicht mehr angetreten.

Die deutschen Olympiastarterinnen Carolin Golubytskyi (Florett) und Alexandra Bujdoso (Säbel) erreichten bei ihren Grand-Prix-Turnieren keine vordere Platzierung.

Golubytskyi landete in Seoul nur auf Platz 33, Bujdoso kam im chinesischen Tianjin nicht über Rang 26 hinaus.

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Eiskalt! Durantula schubst Lakers an basement Abgrund

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Kevin Durant verwandelt den letzlich entscheidenden Dreier zum 3:1 in der SerieLupe


Kevin Durant verwandelt den letzlich entscheidenden Dreier zum 3:1 in der Serie
Kevin Durant verwandelt den letzlich entscheidenden Dreier zum 3:1 in der Serie


Von Eric Böhm

München/Los Angeles – Kevin Durant erarbeitet sich in den Playoffs immer mehr den Ruf eines Crunch-Time-Helden.

Der Scoring-Champion der
NBA hat beim 103:100 (46:56) der Oklahoma City Thunder bei den Los Angeles Lakers erneut den entscheidenden Wurf versenkt und seinem Team in der Best-of-Seven-Serie den 3:1-Vorsprung beschert.

“Durantula” (31 Punkte, 13 Rebounds) traf die Gastgeber knapp 14 Sekunden vor Schluss mit seinem kaltblütigen Dreier zum 101:98 ins Herz. (
VIDEO: Die Playoff-Highlights aus der Nacht)

“Der Ball verließ meine Hand, und ich dachte nur: ‘Wenn er nicht reingeht, war es ein furchtbarer Wurf’”, beschrieb Durant seinen großen Moment.

Bryant hat wieder das Nachsehen

Die Wurfuhr war fast abgelaufen, Metta World Peace klebte an ihm dran, trotzdem ließ sich der 23-Jährige nicht beirren und zog unwiderstehlich ab.

Im direkten Gegenzug verpasste der bis dato herausragende Kobe Bryant (38 Zähler, 8 Rebounds) ebenfalls aus der Distanz den Konter. Nach James Hardens Freiwürfen zum 103:98 war sein letzter Treffer nur noch Ergebniskosmetik.

Bereits in Spiel zwei (
Bericht) hatte einer der besten “Closer” der NBA-Geschichte in der Endphase gegen Durant das Nachsehen gehabt.

“Kevin ist in diesen Situationen schon die gesamte Saison über besonders stark. Er ist unser Anführer”, lobte Coach Scott Brooks. (DIASHOW: Die Bilder der zweiten Playoff-Runde)

Durant überstrahlt die Topstars

Bei der Wahl zum MVP hatte Durant gegen Miamis LeBron James noch verloren, aber seine extrem wichtigen Körbe in der Crunch-Time überstrahlen “LBJ”. (DIASHOW: Die MVPs der vergangenen 25 Jahre)

Spiel vier eingeschlossen hatte er in dieser Saison 23 Chancen eine Partie innerhalb der letzten 24 Sekunden auszugleichen oder die Führung zu erzielen. Zehnmal traf der MVP der WM 2010 auch.

Bryant konnte bisher nur drei von 18 solcher Gelegenheiten nutzen. In der ersten Playoff-Runde hatte sich bereits Crunch-Time-Spezialist Dirk Nowitzki beugen müssen. (
DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse)

“Es ist noch nicht gelaufen”

Dank Durant könnten die Thunder nun in Spiel fünf in der Nacht auf Dienstag (ab 3:30 Uhr
LIVESCORES) nach Titelverteidiger Dallas auch den Champion von 2010 ausschalten.

“Es ist noch nicht gelaufen. Wir haben jetzt drei Chancen, sollten aber die erste gleich nutzen. Ansonsten holen sich die Lakers das Momentum zurück”, warnte der Matchwinner.




Lakers über weite Strecken besser

Dass er überhaupt die Chance für seinen goldenen Wurf bekam, war einer tollen Aufholjagd seines jungen Teams zu verdanken.

Denn die ersten drei Viertel hatten die Lakers dominiert. Bryant traf in diesem Zeitraum zehn von 18 Würfen. Unterstützt wurde er vor allem von Center Andrew Bynum (18 Punkte, 9 Rebounds).

So gingen die Gastgeber mit einem scheinbar komfortablen Vorsprung von neun Zählern ins Schlussviertel.

Westbrook überragt

Dort drehte neben Durant Oklahomas Point Guard Russell Westbrook mächtig auf. In der Spanne von zwei Minuten legte er im Alleingang einen 9:4-Lauf hin und brachte die Thunder auf 92:96 heran.

Insgesamt gelangen dem einstigen UCLA-Star 37 Zähler bei nur einem einzigen Ballverlust. Spaniens Europameister Serge Ibaka steuerte 14 Punkte bei.

“Jeder hat weiter gekämpft. Wir haben zu jedem Zeitpunkt an uns geglaubt. Das sind die Playoffs, da ist alles möglich”, meinte Westbrook.

Bryant meckert auf Gasol

In die Schlussminute ging es beim Stand von 98:98. Statt selbst abzuschließen bediente Bryant in der Zone Pau Gasol (10 Zähler), der zu zögerlich agierte und einen Fehlpass in Durants Hände spielte.




10. Tony Parker (San Antonio Spurs): 19,4 Punkte pro Spiel

9. Paul Pierce (Boston Celtics): 19,6 Punkte pro Spiel

8. Platz: Dwyane Wade (Miami Heat): 20,4 Punkte pro Partie

7. Derrick Rose (Chicago Bulls): 23,0 Punkte pro Spiel

6. Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder): 23,6 Punkte pro Spiel

5. Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks): 26,8 Punkte pro Spiel

4. Kevin Durant (Oklahoma City Thunder): 26,9 Punkte pro Spiel

3. LeBron James (Miami Heat): 27,6 Punkte pro Spiel

2. Carmelo Anthony (New York Knicks): 27,8 Punkte pro Spiel

1. Kobe Bryant (Los Angeles Lakers): 28,9 Punkte pro Spiel



“Pau muss einfach aggressiver sein. Er hätte werfen, zum Korb ziehen oder irgendetwas machen müssen. Das war eine ganz schlechte Entscheidung”, knöpfte sich Bryant seinen Teamkollegen vor.

Brown kritisiert die Abwehr

Wenig später nutzte Durant dieses Geschenk zum Siegtreffer. Die Thunder beendeten das Spiel mit einem 22:8-Lauf.

“Ich wünschte, ich könnte diese Schlussphase erklären. Es ist einfach passiert”, sagte Brooks. Sein Team traf innerhalb der letzten zwölf Minuten zehn von 15 Würfen und verbuchte 32 Punkte.

“Wir können über unseren suboptimalen Angriff sprechen, aber wir haben sie viel zu einfach punkten lassen. Das ist für mich die größte Enttäuschung”, bilanzierte der geknickte Lakers-Coach Mike Brown.


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Gebrauchte Spurs pflügen durch das Playoff-Feld

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Tony Parker (r.) wurde nach einer starken Saison bei der MVP-Wahl FuenfterLupe


Tony Parker (r.) wurde nach einer starken Saison bei der MVP-Wahl Fuenfter
Tony Parker (r.) wurde nach einer starken Saison bei der MVP-Wahl Fünfter


Von Eric Böhm

München/San Antonio – Die San Antonio Spurs marschieren weiterhin mühelos durch die
NBA-Playoffs.

Das topgesetzte Team der Western Conference ging durch ein 105:88 (46:42) gegen die Los Angeles Clippers in der Best-of-Seven-Serie mit 2:0 in Führung und feierte den 16. Erfolg am Stück.

Spielmacher Tony Parker sammelte an seinem 30. Geburtstag als Topscorer der Partie 22 Punkte. (
VIDEO: Die Playoff-Highlights aus der Nacht)

“Ich bin jetzt wohl auch alt und gebraucht”, witzelte der Franzose, der Teamkollege Tim Duncan häufig mit seinem fortgeschrittenen Alter aufzieht.

Duncan hat die Zone im Griff

Der routinierte Center gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen. Er markierte 14 seiner 18 Zähler bereits in der ersten Hälfte und verschaffte San Antonio so einen gelungenen Start.

In seinem 182. Playoff-Spiel sorgte der 36-Jährige für eine eindrucksvolle Dominanz in der Zone. Die Spurs erzielten dort fast dreimal so viele Punkte als die Clippers (50:18).

“Zur Pause war es ein knappes Spiel, aber wir haben uns auf unsere Stärken besonnen und die Konzentration wieder aufgebaut”, erklärte Duncan. (DIASHOW: Die Bilder der zweiten Playoff-Runde)

“Keine moralischen Sieger”

Ein 14:7-Lauf zum 92:76 aus Sicht der Gastgeber raubte den Clippers sieben Minuten vor Schluss ihre letzten Hoffnungen auf ein Comeback – zurückgelegen hatten sie ohnehin über nahezu die gesamte Spielzeit.

Wie schon in Spiel eins (
Bericht) wirkten die jungen Clippers gegen die ungeheuer erfahrene Mannschaft aus Texas in den entscheidenden Situationen überfordert.

“Es gibt in den Playoffs keine moralischen Sieger. Wir werden uns nicht damit zufrieden geben, mal ein knappes Spiel zu liefern. Wir wollen gewinnen”, sagte Blake Griffin.

Paul wieder indisponiert

Der Power Forward war dank 20 Punkten bester Scorer der Kalifornier. Star-Spielmacher Chris Paul lieferte mit zehn Zählern sowie acht Ballverlusten erneut eine schwache Vorstellung ab.




“Es gibt keine Entschuldigungen. Ich muss besser spielen. Ich kann mich nicht erinnern, einmal so viele Turnovers angehäuft zu haben”, übte “CP3″ Selbstkritik.

Das Aufbau-Duell gegen Parker verlor der Drittplatzierte bei der Wahl zum MVP erneut überdeutlich gegen Parker. (DIASHOW: Die MVPs der vergangenen 25 Jahre)

“Ich glaube, er war zu angespannt. Er wird lockerer auftreten. Wir brauchen ihn dringend”, meinte Cheftrainer Vinny Del Negro.

Jagd auf die Lakers

Mit einem Erfolg in Los Angeles (Sa., ab 21.30
LIVESCORES) würde den Spurs nur noch ein Sieg zum Einzug in die Finalserie des Westens fehlen. (
DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse)

Außerdem würden sie ihre eigene Siegesserie aus den Playoffs 2004 einstellen. Einen längeren Erfolgslauf hielten nur die L.A. Lakers in der K.o.-Runde aufrecht – sie gewannen 2001 sogar 19 Partien hintereinander.

“Damit sollten wir uns nicht beschäftigen. Spiel drei wird sehr hart. Darauf konzentrieren wir uns. So sind wir bisher gut gefahren”, betonte Parker.

Wie 1999?

In dieser Form gehören die Spurs in jedem Fall zu den Topfavoriten auf den Titel. Denn auch von draußen sind sie extrem gefährlich.




10. Paul Pierce (Boston Celtics): 19,1 Punkte pro Spiel

9. Kevin Garnett (Boston Celtics): 20,3 Punkte pro Spiel

8. Platz: Dwyane Wade (Miami Heat): 20,4 Punkte pro Partie

7. Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder): 21,8 Punkte pro Spiel

6. Derrick Rose (Chicago Bulls): 23,0 Punkte pro Spiel

5. Kevin Durant (Oklahoma City Thunder): 25,5 Punkte pro Spiel

4. Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks): 26,8 Punkte pro Spiel

3. Kobe Bryant (Los Angeles Lakers): 27,1 Punkte pro Spiel

2. LeBron James (Miami Heat): 27,6 Punkte pro Spiel

1. Carmelo Anthony (New York Knicks): 27,8 Punkte pro Spiel



Nach 13 Dreiern in Spiel eins verwandelten sie diesmal zehn ihrer 25 Distanzwürfe. Der vielseitige Shooting Star Danny Green (13 Punkte, 4 von 6 Dreiern) wird dabei immer wichtiger.

“Dafür haben wir die gesamte Saison über gearbeitet. Es läuft aktuell sehr gut. Jetzt müssen wir dranbleiben”, bilanzierte Green.

Die Historie spricht für die Spurs. Bereits 1999 wurde die NBA-Saison wegen eines Lockouts verkürzt – damals holten sie den Meistertitel.


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Fechter Kleibring kommt in Form

Der deutsche Fecht-Olympiasieger Benjamin Kleibrink kommt rund zwei Monate vor den Sommerspielen in London langsam besser in Form.

Beim Florett-Weltcup in Seoul erreichte der 26-Jährige aus Tauberbischofsheim trotz einer leichten Fußverletzung am Samstag den siebten Platz.

Zusätzlich zu seiner besten Saisonplatzierung gelang Kleibrink, der wegen der Probleme nicht zum Viertelfinale antrat, ein Sieg gegen den italienischen 2009er-Weltmeister Andrea Baldini.

“Mit Blick auf den Mannschafts-Weltcup am Sonntag haben wir beschlossen, Benny zu schonen”, sagte Bundestrainer Uli Schreck.

Der viermalige Weltmeister Peter Joppich verpasste durch eine 11:15-Niederlage gegen Heo Jun (Südkorea) den Einzug in die Finalrunde und belegte den elften Rang.

Der Sieg ging an Weltmeister Andrea Cassara (Italien), der sich im Finale gegen seinen Landsmann Giorgio Avola 15:9 durchsetzte.

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