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Datenschützer warnt Aktionäre vor Risiken bei Facebook

Der Börsengang des sozialen Netzwerks Facebook ist aus Sicht des schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten Thilo Weichert mit Risiken behaftet. “Die bisherigen Kapitalwerte von Facebook beruhen auf einem datenschutzwidrigen Vorgehen, das gegen deutsches und europäisches Recht verstößt”, sagte Weichert der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Aktionäre müssten damit rechnen, dass das Geschäftsmodell von Facebook “in sich zusammenbricht”, wenn sich der Datenschutz in Deutschland und Europa mit seinen Belangen durchsetze.

Er habe die Befürchtung, dass Facebook versuchen werde, die Daten seiner Nutzer “noch stärker auszubeuten”, sagte Weichert. In derzeit drei anhängigen Gerichtsverfahren gegen Facebook wolle er mehrere Änderungen durchsetzen. Zunächst müsse es eine bessere Information der Nutzer geben. Außerdem müsse das “Abziehen von Daten dritter Personen, etwa über die Adressbücher”, eingeschränkt, “wenn nicht vollständig ausgeschlossen werden”.

Ferner müsse es für die Gesichtserkennung “saubere Einwilligungsverfahren” geben, forderte Weichert. Auch für die Auskunftserteilung über vorhandene Daten und für deren Löschung gebe es klare europäische Richtlinien, die Facebook bislang aber nicht beachte.

Die Aktien des sozialen Netzwerks werden an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq zu einem Preis von je 38 Dollar ausgegeben. Mit einem Volumen von mindestens 16 Milliarden Dollar (12,6 Milliarden Euro) ist der Börsengang damit eine der größten Neuemissionen aller Zeiten.

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Falscher Beziehungsstatus: Frau reicht wegen Facebook die Scheidung ein

Bereits zwei Monate nach ihrer Hochzeit reichte eine Inderin die Scheidung ein. Der Grund: Ihr frischgebackener Ehemann hatte seinen Beziehungsstatus auf Facebook nicht in „verheiratet“ geändert. Die 28-Jährige behauptet nun, sie könne ihrem frisch angetrauten Gatten damit nicht mehr vertrauen.

Falscher Beziehungsstatus: Frau reicht wegen Facebook die Scheidung ein (Bild: AFP)„In einer Beziehung“: Dieser Beziehungsstatus war im Facebook-Profil eines Inders angegeben – und zwar noch zwei Monate nach der arrangierten Hochzeit mit seiner 28-jährigen Braut. Die Tatsache, dass dort nicht „verheiratet“ stand, war für die Ehefrau Grund genug, bei einem Gericht im westindischen Aurangabad die Scheidung einzureichen. Ihr Argument: Ihr Gatte stehe damit nicht zu ihr und sie könne ihm deshalb nicht über den Weg trauen.

Der Noch-Ehemann hingegen behauptet, er sei schlichtweg zu gestresst gewesen, um sich um derart profane Dinge zu kümmern. „Der Ehemann aus Hyderabad hat dem Gericht mitgeteilt, er sei nach der Hochzeit so sehr mit seiner Familie und seinem Möbelunternehmen beschäftigt gewesen, dass er keine Zeit hatte, seine Facebook-Seite zu kontrollieren oder seinen Status zu ändern“, sagte sein Anwalt der indischen Zeitung „Deccan Chronicle“. „Er war bereit, das nun nachzuholen oder gar sein Profil zu deaktivieren, doch die Frau möchte die Ehe nicht weiterführen. Sie sagt, dass ihr Ehemann möglicherweise Dinge hinter ihrem Rücken tut und sie ihm nicht vertrauen könne.“

Lesen Sie auch: Suspendiert – Lehrer pflegte Facebook-Freundschaft mit Schülerinnen

Dies ist nicht der einzige Fall, in dem Facebook beziehungsschädigend wirkte. Alleine in Großbritannien sollen im Jahr 2011 ein Drittel aller Scheidungen, die aufgrund unangemessenen Verhaltens eines Ehepartners vollzogen wurden, mit Facebook in Zusammenhang gestanden haben. Das teilte Mark Keenan, Leiter der Internet-Kanzlei „Divorce Online“, gegenüber der „Daily Mail“ mit. Die häufigsten Ursachen für Beziehungsprobleme aufgrund von Facebook seien dabei Flirt-Nachrichten oder entlarvende Fotos gewesen, die von einem der beiden Partner gefunden wurden. Hat das soziale Netzwerk vielleicht also nur den Stein ins Rollen oder das Fass zum Überlaufen gebracht?

Das Gericht verordnete dem indischen Ehepaar jedenfalls nun ein halbes Jahr Bedenkzeit, um die ganze Angelegenheit sacken zu lassen. Ob die beiden bis dahin ihren Beziehungsstatus wohl in „es ist kompliziert“ ändern?

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Twitter folgt seinen Nutzern

Die Webgemeinde fühlt sich verfolgt – und diesmal ausnahmsweise nicht (nur) von Facebook oder Google: Um Micro-Blogging-Neulingen interessante Accounts zum Folgen vorschlagen zu können, plant Twitter, das Surfverhalten der potenziellen und aktuellen Nutzer genau unter die Lupe zu nehmen: “Wir erhalten Besuchsinformationen, sobald eine Homepage den Twitterbutton integriert hat. Wenn wir auswerten, welche Accounts von Twitterern abonniert werden, die eine bestimmte Seite besuchen, können wir diese Accounts anderen empfehlen, die besagte Seite in den letzten zehn Tagen besucht haben”, informiert Othman Laraki im Blog des Unternehmens. Auch wenn Twitter eine Abschaltfunktion ankündigte und versichert, die Daten nicht zu Werbezwecken zu verwenden, bleibt man in der Blogosphäre skeptisch: So hatte man sich Twitters Engagement innerhalb der “Do-Not-Track”-Bewegung, einer Datenschutzinitiative von Anbieterseite, nicht vorgestellt …

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Die besten Tipps fürs iPad

Die besten Tipps fürs iPad (Bild: thinkstock)Die besten Tipps fürs iPad (Bild: thinkstock)

Auch wenn Sie denken, dass Sie Ihr iPad bereits wie Ihre Westentasche kennen: Sicher gibt es auch für Sie den ein oder anderen bislang noch unbekannten Trick. Wir haben Ihnen ein paar Tipps für eine noch einfachere Handhabe des Apple-Tablets zusammengestellt, mit denen Sie noch mehr Spaß an Ihrem iPad haben werden.

Keyboard teilen
Tippen, während man das iPad in den Händen hält, ist eine kleine motorische Herausforderung. Leichter geht es, wenn Sie die Tastatur in zwei Stücke teilen. Dazu drücken Sie einfach mit beiden Daumen gleichzeitig auf das virtuelle Keyboard und ziehen es nach rechts und links an die Ecken des Bildschirms. Ganz gleich, ob Sie das iPad vertikal oder horizontal halten, können Sie jetzt auch die Buchstaben, die sich in der Mitte der Tastatur befinden, problemlos mit den Daumen erreichen.

Sprich mit mir
Wie das iPhone verfügt auch das iPad über eine Spracherkennung. Sie können sie über die Einstellungen aktivieren. Daraufhin erscheint ein kleines Mikrofon links neben der Leertaste auf ihrer virtuellen Tastatur. Drücken Sie darauf, wenn Sie eine E-Mail, eine Textnachricht oder eine iMessage schreiben möchten oder etwas im Netz suchen. Sogar bei Facebook und Twitter leistet die Funktion gute Dienste und wandelt die Sprachbefehle akkurat um. Allerdings benötigen Sie für diese Funktion eine Internetverbindung. User des iPad 1 oder 2 können sich übrigens die kostenlose Dragon Dictation App von Nuance herunterladen.

Schnappschüsse machen
Der Sieg in einem Video-Spiel, eine tolle Website oder eine lustige Situation bei einem Video-Chat – all das können Sie mit ihrem iPad festhalten. Für einen Screenshot halten Sie die Home-Taste gedrückt und tippen Sie kurz auf den Power-Knopf am oberen Ende des iPads. Sofern Sie den Ton anhaben, hören Sie jetzt ein Kamera-Klicken und sehen einen kurzen, weißen Blitz auf dem Screen. Das Bild ist automatisch gespeichert. Fotos aus dem Internet können auch durch Anklicken und die Auswahl „Speichern” abgelegt werden.

Roamen Sie, wenn Ihnen danach ist
Wenn Sie das Internet im Ausland nutzen wollen, können Sie das beim 3G- und 4G/LTE iPad im Menü Einstellungen entsprechend aktivieren. Doch Vorsicht, die anfallenden Gebühren können astronomisch hoch ausfallen. Daher informieren Sie sich vorher bei ihrem Provider über die Preise pro Megabyte. Durch das Einsetzen der SIM-Card eines lokalen Anbieters können Sie Roaming-Gebühren im Ausland verhindern. Die (kosten-)sichere Nummer: Sie können das Internet auch gänzlich ausschalten und Ihr iPad lediglich über WLAN mit dem Internet verbinden.

Copy en masse
Wenn Sie einen langen Text oder eine E-Mail verfassen, müssen Sie möglicherweise mehrmals eine größere Menge Text ausschneiden und an anderer Stelle wieder einsetzen. Anstatt ihn umständlich zu markieren, können Sie auch viermal hintereinander schnell an der entsprechenden Stelle auf den Text tippen. Auf diese Weise wird der gesamte Text blau unterlegt. Nun können Sie ihn problemlos kopieren oder ausschneiden und an anderer Stelle wieder einsetzen. Allerdings funktioniert dieser Trick nur bei editierbaren Texten und nicht auf Websites oder eBooks.

Fingergymnastik auf dem Touchscreen

Mit ein paar Shortcuts und anderen gekonnten Fingerbewegungen können Sie die Funktionen Ihres iPads zackiger navigieren. Zwischen allen offenen Anwendungen können Sie beispielsweise hin und her schalten, indem Sie links und rechts vier Finger auf den Screen legen und aufeinander zubewegen. Eine geöffnete App lässt sich schließen, indem Sie den ausgestreckten Daumen und Zeigefinger auf dem Screen aufeinander zubewegen. Sie können sogar Ihre eigenen Bewegungsprofile generieren! Gehen Sie auf Einstellungen › Allgemein › Accessibility und aktivieren dann Assistive Touch. Dort ordnen Sie eine selbst gewählte Geste einer Funktion zu.

Kindersicheres iPad
Gehen Ihre Kinder mit Ihrem iPad auf Shoppingtour und laden munter Musik und Videospiele herunter, sobald sie es in die Hand bekommen? Über EinstellungenAllgemeinEinschränkungen können Sie entsprechende Restriktionen einstellen zu Apps, Musik, Filmen oder TV-Serien. Wenn Sie nur die Einkaufsoption innerhalb von Apps möchten, können Sie das an dieser Stelle ebenfalls auswählen.

Batterie schonen
User der neuen iPad-Generation wissen, dass der Tablet-Computer eine Weile am Stromnetz bleiben muss, bis die Batterie wieder vollständig aufgeladen ist. Grund dafür sind der größere Akku, das Retina Display, die 1080p-Kamera sowie die 4G/LTE-Konnektivität. Um die Laufzeit Ihres Akkus zu verlängern, wenn gerade keine Stromquelle in der Nähe ist, können Sie einige einfache Tipps beachten: Reduzieren Sie die Helligkeit des Bildschirms, schalten Sie GPS und Bluetooth aus, reduzieren Sie push-basierte Benachrichtigungen und stellen Sie sicher, dass im Hintergrund keine unnötigen Anwendungen laufen. Dazu den Home-Knopf drücken und manuell die minimierten Apps schließen.

Schalten nach Lust und Laune
Seit iOS 4.3 können Sie dem kleinen Schalter an der rechten Seite des iPads eine Funktion zuordnen. Er kann entweder den Ton an- und ausschalten. Sie können aber auch festlegen, dass damit die Umschaltfunktion zwischen Landscape- und Portrait-Darstellung ausgeschaltet wird. Dafür gehen Sie auf EinstellungenAllgemein. Unter „Seitenschalter” können Sie von „Stumm” auf „Ausrichtungssperre” umschalten. Anschließend einfach wieder mit dem Home-Knopf zum Bildschirm zurückkehren.

Apps zurückholen
Angenommen, Sie haben versehentlich eine App gelöscht und wollen Sie zurückholen, dann können Sie das auf drei verschiedene Arten machen: Gehen Sie auf den App Store und laden Sie die Anwendung erneut herunter. Dort, wo normalerweise der Preis steht, sollte nun „Installieren” stehen. Oder Sie gehen in die App-Store-Anwendungen, klicken auf den Tap „Gekauft” (zwischen Kategorien und Updates) und dann auf „Nicht auf diesem iPad”. Unter diesem Menüpunkt sehen Sie alle Apps, die mit ihrem Account in Verbindung gebracht werden und die nicht auf Ihrem iPad installiert sind. Die dritte Möglichkeit ist, den iPad mit dem Computer zu verbinden und die Geräte zu synchronisieren.

Bilder einrahmen
Auch wenn dieser Tipp für viele User nichts Neues sein wird: Sie können Ihr iPad zu einem digitalen Fotorahmen machen. Drücken Sie den Home-Button und dann das kleine Icon mit der Blume. So wird eine Foto-Slideshow gestartet. Über Einstellungen Fotos die Option Slideshow auswählen und die Einstellungen nach Wunsch optimieren. Auf diese Weise können Sie die Art des Übergangs von einem Bild zum nächsten und die Musik, die abgespielt wird, einstellen.

Gut verbunden
Wenn Sie Fotos oder Videos von Ihrer Kamera auf das iPad übertragen wollen, ohne einen Computer zu benutzen, können Sie das Apple Camera Connection Kit einsetzen. Es kostet 29 Euro und hat einen USB-Port, mit dem Sie mittels eines USB-Kabels Ihre Kamera anschließen können, und verfügt darüber hinaus über einen SD-Karten-Eingang. Beide Geräte lassen sich über den 30-Pin Connector unten am iPad mit dem iPad verbinden. Auch Tastaturen und andere Gerätschaften können über den USB-Port mit dem iPad verbunden werden. Günstigere USB-Hubs ermöglichen ebenfalls den Anschluss verschiedener Geräte zur gleichen Zeit.

Zwischen den Zeilen lesen
Noch mehr Tipps für den Umgang mit dem iPad gibt es in dem 145 Seiten starken Benutzerhandbuch für OS 5.1. Es ist momentan das am häufigsten heruntergeladene Freiexemplar. Zuvor müssen Sie allerdings die Free-iBook-App installieren. Alternativ können Sie die PDF-Version von der Apple-Website gratis benutzen. Auch wenn darin etwas weniger Hinweise enthalten sind, den ein oder anderen, den Sie noch nicht kannten, finden Sie bestimmt.

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Soziale Netzwerke sicher nutzen

Mainz/Gelsenkirchen (dapd). Freunde kontaktieren, Erlebnisse teilen, Fotos posten: Soziale Netzwerke sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wer sie sicher nutzen will, braucht Medienkompetenz und eine gesunde Portion Gefahrenbewusstsein, mahnen allerdings Experten. Beim beliebtesten sozialen Netzwerk Facebook sind nach Angaben des Unternehmens allein in Deutschland mittlerweile mehr als 20 Millionen Menschen registriert. Der Dienst ermöglicht schnellen und einfachen Kontakt zu Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen oder Geschäftspartnern – und das alles kostenfrei.

Umsonst gibt es den Service dennoch nicht. Im Gegenzug will Facebook viel von seinen Nutzern erfahren. “Die privaten Informationen der Mitglieder sind bares Geld wert, denn das Gratis-Netzwerk erwirtschaftet mit personalisierten Werbeformen seinen Gewinn”, sagte der Kommunikationswissenschaftler Leonard Reinecke von der Universität Mainz. Für die Plattform sei es daher wichtig, dass die Nutzer möglichst viele private Informationen bereitstellen und so offenherzig wie möglich sind.

Das funktioniert offenbar gut. “Das soziale Netzwerk strahlt eine gewissen Intimität aus, weil man auf dem eigenen Profil mit Personen umgeben ist, die man gut kennt”, sagt Reinecke. Die Bereitschaft, private Informationen preiszugeben, sei deshalb relativ hoch. “Gleichzeitig vergisst man schnell, dass es sich um einen sehr heterogenen Personenkreis handelt.”

Doch genau da lauert das Risiko. Während man im realen Alltag sehr genau unterscheidet, was man Freunden oder Kollegen mitteilt, sind die verschiedenen Bereiche im sozialen Netzwerk oft nicht so klar voneinander abgegrenzt. Und so kann es tatsächlich passieren, dass der Chef via Facebook ein Bikinifoto einer Kollegin zu Gesicht bekommt oder Meinungsäußerungen liest, die die Nutzerin normalerweise nur guten Freunden gegenüber gemacht hätte.

Wer die Vorteile des Netzwerks ohne Reue nutzen will, sollte in den Privatsphäre-Einstellungen seines Profils genau festlegen, welche Inhalte und Informationen für welche Personen bestimmt sind. Nur wirklich guten Bekannten sollte man einen kompletten Einblick in das eigene Profil geben. Ratsam ist es, die Einstellungen vor der ersten Facebook-Nutzung entsprechend zu verändern. Denn standardmäßig seien die Voreinstellungen bei Facebook so, dass alle Daten automatisch für alle Nutzer des sozialen Netzwerks sichtbar sind. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit im Internet hin. Auszüge der Profile könnten dann teilweise über Suchmaschinen gefunden werden und seien so allen Internetnutzern weltweit zugänglich.

Zum Schutz der Privatsphäre sollten Facebook-Nutzer in “einem zweiten Schritt abwägen, ob man statt möglichst vieler Kontakte einen kleineren Kreis engerer Bekannter bevorzugt”, rät Kommunikationswissenschaftler Reinecke. Notwendig sei zudem Medienkompetenz. “Man muss sich immer bewusst sein, dass es keine Garantie dafür gibt, dass im Internet publizierte Inhalte nicht doch irgendwann in einen anderen Nutzungskontext geraten können. Was einmal online veröffentlicht wurde, ist nie mehr einfangbar.”

Ein weiteres Sicherheitsproblem sieht Sebastian Spooren, Projektleiter der von der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen initiierten Website internet-sicherheit.de, in der Verbreitung von Schadsoftware über soziale Netzwerke. Nutzer bekommen dabei vermeintlich empfehlenswerte Links, bei deren Aufruf jedoch Viren, Würmer oder Trojaner nahezu unbemerkt versuchen, das eigene System zu infizieren.

Nicht nur der eigene Computer kann damit geschädigt werden. “Häufig wird der Benutzer aufgefordert, auf eine scheinbar seriöse Website zu klicken, etwa auf den Abspiel-Button eines Videos”, warnt Spooren. Über die präparierten Seiten sei aber ein unsichtbarer “Gefällt-mir”-Button des Nutzers gelegt, so dass beim Anklicken des Videos der Link automatisch an alle anderen Facebook-Freunde des Nutzers weitergeleitet wird.

Um sich vor den Aktivitäten von Internetkriminellen zu schützen, sollte man auch hier “mit Bedacht soziale Netzwerke nutzen, misstrauisch sein, wenn man eine merkwürdige Nachricht empfängt und natürlich nicht auf jeden Link klicken, den man zugeschickt bekommt”, rät Spooren. Notwendig sei zudem die Verwendung neuer Sicherheitssoftware. “Neben aktuellen Sicherheitspaketen für Internet-Browser, E-Mailprogrammm, Java- oder Flash-Player braucht man auch ein aktuelles Virenschutzprogramm sowie eine persönliche Firewall.”

(Webseite des Bundesamtes für Sicherheit im Internet: http://www.bsi-fuer-buerger.de )

dapd

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