Medien: News Corp. zu Millionen-Zahlung in Abhörskandal bereit
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Medien: News Corp. zu Millionen-Zahlung in Abhörskandal bereit
Mitarbeitern von “News of the World” wird vorgeworfen, im Jahr 2002 das Handy der damals 13 Jahre vermissten Milly angezapft und auch Nachrichten in ihrer Mailbox gelöscht haben, um Platz für neue zu machen. Das Mädchen wurde später tot aufgefunden. Die Eltern hatten sich Hoffnungen gemacht, sie sei noch am Leben, nachdem die Nachrichten gelöscht worden waren. Dem “Guardian” zufolge fordern die Dowlers bis zu 3,5 Millionen Pfund.
Die Summe wäre die höchste, die bislang in dem Skandal gezahlt wurde. Zusätzlich solle eine Million Pfund an eine Wohltätigkeitsorganisation gehen, berichteten unter anderem der “Guardian” und das “Wall Street Journal”. Bei der mittlerweile eingestellten “News of the World” waren über Jahre Telefone angezapft und andere unlautere Recherchemethoden verwendet worden.
Schauspielerin Sienna Miller hatte eine Zahlung von 100 000 Pfund akzeptiert, nachdem ihr Telefon abgehört worden war. Der Skandal um “News of the World” lief seit Jahren, doch die Enthüllung, dass Millys Telefon angezapft worden sei, hatte im Juli eine neue Welle der Entrüstung ausgelöst. Wenig später stellte Murdoch das Blatt ein.
2+Leif Jesuitenpater Mertes prangert Denunziationen und Lagerdenken in katholischer Kirche an / Bestsellerautor Lütz kritisiert geplanten Boykott der Papstrede im Bundestag
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“2+Leif” Jesuitenpater Mertes prangert “Denunziationen” und “Lagerdenken” in katholischer Kirche an / Bestsellerautor Lütz kritisiert geplanten Boykott der Papstrede im Bundestag
Berlin (ots) – Der ehemalige Rektor des Berliner Canisius-Kollegs, Jesuitenpater Klaus Mertes, hat den Papst aufgefordert, während seines Deutschlandbesuchs Verleumdungen und Bespitzelungen innerhalb der katholischen Kirche anzuprangern. In der SWR-Talkshow “2+Leif” sagte Mertes am Montagabend: ” Ich würde mir wünschen, dass er etwas zum Lagerdenken in der katholischen Kirche sagt. Und ich würde mir wünschen, dass er auch zu dem Thema Denunziationen etwas sagt. Also dass eben diejenigen, die im Dunkel agieren und ständig verleumderische Aussagen über Mitkatholiken nach Rom machen – dass da endlich auch so etwas wie transparente Verfahren kommen.” Der konservative katholische Theologe und Bestsellerautor Manfred Lütz (“Gott – eine kleine Geschichte des Größten”) stimmte – ebenfalls im SWR – Mertes ausdrücklich zu: “Es wäre sicherlich gut, wenn der Papst vielleicht etwas gegen dieses Lagerdenken, was es tatsächlich gibt, sagt.” Die Kirche bestehe aus Konservativen und Progressiven und damit aus Vielfalt. “Und man sollte die Entscheidung, wer ein besser Katholik ist dem lieben Gott am jüngsten Tag überlassen, ” sagte Lütz im SWR. Zudem kritisierte Lütz in “2+Leif” den von einigen Abgeordneten geplanten Boykott der Papstrede im Bundestag: “Ich erwarte doch von einem anständigen atheistischen SPD-Abgeordneten, dass er eine Papstrede aushält ohne sich anschließen taufen zu lassen.”
Nicht zur Veröffentlichung:
Die Meldung wurde vorab nach Aufzeichnung der Sendung verbreitet. “2+Leif” wird am Montagabend um 23 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.
Verantwortlich:
Peter Bergmann, SWR
Originaltext: SWR – Südwestrundfunk Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7169 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7169.rss2
Medien: Murdoch-Konzern zu Millionen-Zahlung in Abhörskandal bereit
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News Corp. zu Entschädigung in Abhörskandal bereit
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News Corp. zu Entschädigung in Abhörskandal bereit
Ein Sprecher von News International bestätigte am Abend, man sei in “fortgeschrittenen Verhandlungen” mit der Familie. “Ein endgültiges Ergebnis wurde noch nicht erreicht, aber wir hoffen, die Diskussionen so schnell wie möglich abzuschließen.” Zu einer möglichen Summe sagte er nichts.
Mitarbeitern von “News of the World” sollen aus der Ferne auch Nachrichten in der Mailbox der 13-Jährigen vermissten Milly gelöscht haben, um Platz für neue zu machen. Das Mädchen wurde später tot aufgefunden. Die Eltern hatten sich zwischenzeitlich Hoffnungen gemacht, sie sei noch am Leben, nachdem die Nachrichten gelöscht worden waren. Dem “Guardian” zufolge fordern die Dowlers bis zu 3,5 Millionen Pfund.
Die Summe wäre die höchste, die bislang in dem Skandal gezahlt wurde. Zusätzlich solle eine Million Pfund an eine Wohltätigkeitsorganisation gehen, berichteten unter anderem der “Guardian” und das “Wall Street Journal”. Bei der mittlerweile eingestellten “News of the World” waren über Jahre Telefone angezapft und andere unlautere Recherchemethoden angewendet worden.
Schauspielerin Sienna Miller hatte eine Zahlung von 100.000 Pfund akzeptiert, nachdem ihr Telefon abgehört worden war. Der Skandal um “News of the World” lief seit Jahren, doch die Enthüllung, dass Millys Telefon angezapft worden sei, hatte im Juli eine neue Welle der Entrüstung ausgelöst. Wenig später stellte Murdoch das Blatt ein.
Die Murdoch-Affäre setzt auch Premierminister David Cameron unter Druck. Dieser hatte den zurückgetretenen “News-of-the-World”-Chef Andy Coulson ungeachtet der Vorwürfe zu seinem Regierungssprecher gemacht und später wieder fallen gelassen.
Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt zum Thema U-Bahn-Schläger:
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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt zum Thema U-Bahn-Schläger:
Bielefeld (ots) – Was ist die angemessene Strafe für einen Heranwachsenden, der auf einen am Boden liegenden Menschen eintritt wie auf ein morsches Stück Holz? Diese Frage hatte angesichts der erschütternden Video-Bilder in den vergangenen Monaten für viele Diskussionen gesorgt. Jetzt hat das Landgericht Berlin Recht gesprochen. Es ist gut, dass der Gymnasiast im hellblauen Hemd, der so wenig dem Klischee eines Straßenschlägers entspricht, nicht mit einer Bewährungsstrafe davonkommen soll. Er hat seit der Tat am 23. April allerdings noch keinen einzigen Tag in Haft verbringen müssen. Ein Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Auch nach dem jetzigen Urteil droht ihm bis zu dessen Rechtskraft vorerst kein Freiheitsentzug. Aber das Gericht hat unmissverständlich klar gemacht, dass die Tat, bei der dem Täter das Schicksal des Opfers gleichgültig gewesen sei, nur mit einer Gefängnisstrafe geahndet werden kann – Alkoholisierung hin, familiäre Probleme her. Vom Opfer sprach gestern übrigens kaum jemand. Es leidet bis heute an den Folgen der brutalen Attacke.
Originaltext: Westfalen-Blatt Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2
Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 – 585261

































































































































































